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11
Februar
Begehrlichkeiten
![]() Wegen Oma (was auch immer OMA kann, in diesem Fall): und weil mein alter Vertrag am Ende ist (wie das eine oder andere mehr), ich sinnlosen Lifestyle-Kitsch mag, mein altes Handy, dem ich die Treue schwor, leider auch kaputt ist, und weil ich das so will. (Und weil ich betrunken bin, aber das werde ich morgen bestreiten. Morgen werde ich was reden wie "mehr Hedonismus im Leben", "ein Hoch auf die Mediokrität" und ähnlichen Blödsinn). Macht ja nichts, oder?
Ich bin wütend. Nicht offen, zielgerichtet und glühend, sondern latent und leise (Neulich sagte jemand zu mir du bist ein Turm mit dicken Mauern. Und innen brodelt Magma.). Natürlich könnte ich ein Ziel haben, es wäre nur zu einfach, meine Gesamtwut auf ein einzelnes Ziel zu projizieren. Aber es wäre auch billig - mir zu billig.
Billig, weil ich einen guten Teil dessen, was mich wütend macht, selbst zu verantworten habe. Ich war dabei, war unvorsichtig, habe zugelassen, mich nicht rechtzeitig gewehrt. Gegen vieles, nicht nur von einer Seite. Die rotzige CD, die gerade im rechten Moment ankam (großen Dank!), bot zumindest Anlass zum Überdenken der Situation und zur Analyse dessen, was es eigentlich ist, dieses Grummeln und Wirken und Zerren. Also Wut. Sie schwelt, das macht sie auf Anhieb schlecht erkennbar und auch so gemein - es ist keine kreative, große Wut; keine, die bewirken würde, dass ich ein Ventil bräuchte und suchte, sie ist intern und vorläufig will sie genau dort bleiben, sich ausschließlich in mir selbst gegen mich selbst wenden. Sie ist dumpf und sie macht mich träge, antriebslos. Und ich fürchte, irgendwann demnächst wird sie ausbrechen, dabei jemanden treffen, der nicht das geringste zu ihrer Entstehung beigetragen hat. Dann wird wohl eine Entschuldigung fällig werden - aber so weit ist es ja zum Glück noch nicht.
Übergangsjacke
Auch irgendwie geschäftsschädigend:
Der Betreiber der Reinigung, der mitten in der zur Abholung aufgehängten Wäsche genüßlich eine Zigarette raucht.
09
Februar
Miss monolog, 1983 und - kursiv - 2005 in der Gegenüberstellung
Auszüge aus dem neulich beim Aufräumen wiedergefundenen "Gutachten für den Übergang in die Realschule/das Gymnasium gem. § 14 Abs. 2 der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule vom 30.5.1979"
und gegenüberstellende Selbsteinschätzung nach bestem monologischem Gewissen, ohne Verordnung, aber mit Verachtung. Ms m. verfügt über ausdauerndes Denkvermögen welches sie allerdings nicht etwa sinnvoll einsetzt, sondern bevorzugt zum Kreisen über den immer selben Themen verwendet, vollzieht eigene Schlüsse Oh ja, das tut sie! und hinterfragt Sachverhalte kritisch. Überkritisch muss das heißen. Sie arbeitet schnell, sauber und gewissenhaft, heutzutage immer noch schnell, allerdings ziemlich angenervt und, naja, gewissenhaft. Ihr Wortschatz ist umfangreich allerdings im aktiven Bereich mit faulheitsbedingt abnehmender Tendenz, sie kann mündliche Texte entwerfen, die sich für eine Niederschrift eignen - heute entwickelt sie Texte, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht zwingend für die Niederschrift eignen, was sie allerdings nicht davon abhält, es trotzdem zu tun und sie sogar zu veröffentlichen (das nennt sich dann bloggen). Sie ist ein eifriger Leser geblieben, hat aber viel zu wenig Zeit, um all das zu lesen, was sie gern lesen würde, der zu deuten und erklären vermag - leider öfter mal in die völlig falsche Richtung. Macht nichts, weiter probieren. Knapp vorbei ist nämlich auch daneben. Mathematische Probleme löst sie zügig, sicher und genau aber das elementar-mathematische Problem ihres Kontostandes kriegt sie auch jetzt noch nicht so richtig dauerhaft in den Griff. Im Fach Musik zeigt sie besondere Neigungen und Leistungen - verdammt, Dummerchen! Warum bist du nicht dabei geblieben und hast was draus gemacht?! Ms m. ist für den Übergang in die Realschule/das Gymnasium geeignet. Ms m. sollte mal was an ihrem Leben ändern und nicht immer nur jammern.
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