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14
Februar
Medizinmann
A month of sundays coming up
Time again it pulls me under Wonder if I'll ever rise above It's too much but not enough Misery loves company For a little bit of sympathy. KMFDM - Today Nimm deine Medizin sagt der Doktor, sie tut dir gut - er muss es wissen, er ist der Doktor. Sie ist bitter, wie die meiste Medizin; ich bringe sie kaum hinunter, aber sie hilft, angeblich. Nimm sie in kleinen Schlucken, nicht alles auf einmal. In kleinen Schlucken ist sie wirksamer - wenn die Wirkung anfängt nachzulassen, nimm den nächsten Schluck. Glaube nicht, du hast es geschafft, wenn es einmal nicht mehr ziept und drückt, das ist nur vorübergehend - nimm den nächsten Schluck. Trinke die Flasche leer. Dann leere die nächste. Und die nächste. Vielleicht noch eine. Irgendwann bist du geheilt. Die Frage indes, wann ungefähr es soweit sein könnte und wie ich es merken soll, wenn ich diese Medizin immer weiter nehme, kann er auch nicht beantworten. Aber er versorgt mich mit ihr, darum zumindest muss ich mich nicht sorgen.
11
Februar
Die Kanüle bleibt stecken, nur die Röhrchen werden ausgetauscht. Eins, zwei, drei, vier. Es sprudelt, die Arzthelferin scherzt Sie haben wohl noch Sekt im Blut. Sekt, haha. Der letzte Sekt, wie lange ist der noch her?
Dieser da kostet was, das müssen Sie selbst zahlen. Ich weiß. Die Tropfen sind bitter, aber sie helfen. Ich war noch nie gut im Puzzeln, keine Freude daran, unendlich scheinende Grau-/Blau-/Irgendwas-Flächen zusammenzusetzen. Try and error. Hat wohl auch was mit innerer Ruhe zu tun. Und mit Geduld. Ich meine ja, puzzeln ist stupide, aber das äußere ich in der Öffentlichkeit nicht mehr so oft. Die Menschen wollen immer mit mir darüber diskutieren, und es gibt erstaunlich viele, die dieses Hobby betreiben. Try and error also. Ich habe ein Puzzle, das kann ich nicht zusammensetzen, gleichwohl würde ich wirklich gern. Es ist wichtig für mich. Allerdings finde ich die passenden, fehlenden Stücke nicht, mein Puzzle bildet kleine Inseln, unverbunden, unüberbrückbar. Die Teile, die übrig sind, stammen scheinbar aus einem anderen Puzzle. Ich fahre weg. Weit weg, leider nicht für lange. Aber immerhin. Dort liegt Schnee. Letzte Nacht habe ich vom Schnee geträumt. Vom Knirschen, wenn man auf frisch gefallenen Pulverschnee tritt. Und von der wohligen Wärme, die sich ausbreitet, wenn man fast abgefrorene Hände kräftig mit ihm einreibt. Ich fahre weg. Vorher noch ein paar Sachen erledigen.
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