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... neuere Stories
01
Februar
So quälte er sich und peitschte sich mit diesen Fragen; es bereitete ihm sogar einen gewissen Genuss. Und all diese Fragen, sie waren ihm nicht neu und unerwartet, sie waren alt, lange herumgetragen und längst vorhanden. Sie marterten sein Herz schon lange. Seit langer, sehr langer Zeit war in ihm diese Schwermut entstanden, war gewachsen, hatte sich angesammelt, war zur Reife gekommen, hatte sich konzentriert und die Form der entsetzlichen, wilden und phantastischen Frage angenommen, die sein Herz und seinen Kopf marterte und nach einer Lösung schrie. Der Brief von der Mutter hatte ihn jetzt wie ein Blitz getroffen. Jetzt war keine Zeit mehr, schwermütig zu sein, passiv zu leiden und zu erwägen, dass die Fragen unlösbar sind, sondern es musste unbedingt gehandelt werden, schnell gehandelt werden. Um jeden Preis muss ich mich für etwas entscheiden, oder...
"Oder sich vom Leben ganz und gar lossagen!", rief er plötzlich in größter Erregung aus. _ "Das Schicksal, so wie es ist, ein für allemal geduldig hinnehmen und alles in sich ersticken, sich von jeglichem Rechte, zu wirken, zu leben, zu lieben, lossagen! _ Verstehen Sie, verstehen Sie, mein Herr, was es heißt, wenn man nirgendwo mehr hingehen kann?", erinnerte er sich plötzlich der gestrigen Frage Marmeladoffs, "denn es müsste doch so sein, dass jeder Mensch irgendwo hingehen könnte..." Fjodor M. Dostojewskij - Schuld und Sühne
Merken, merken, merken!
Auch nach (nicht mehr so) neuer Rechtschreibung werden die Zahladjektive viel, wenig, ein, ander, auch in ihren Beugungsformen, kleingeschrieben.
(Merken, merken, merken!) Wer an weiteren Weisheiten interessiert ist, kann sich hier testen (gefunden dort.)
toothpastefordinner (da stand erst toothpasteforsinner - heal, sinner, heal!) dreht den Spieß um und zeigt auf seiner Webseite (zum Dank oder aus Spaß oder Rache) Weblogbilder von livejournal, wo man auch das Weblog des Cassandra Complex-Obergurus Rodney Orpheus lesen kann, deren immer noch großartiges Lied (leider kein Link diesmal) "One millionth happy customer" ich allen ans Herz legen möchte:
We will lose our lives We will lose our lives, we will lose our fears We die a million times A million times, a million times And a million times, and a million times again So hold me, hold me close right now Take me in your arms But not too close Not too close Auch bei Gelegenheit Natalie Dee besuchen, die u.a. dieses Bild malte und deren Zeichnung auf der Startseite mich enorm an eine gute Bekannte erinnert, die Rioja nicht so besonders gut verträgt und die nach zuviel Genuss ebendieses Weines etwas lustig-eigenartige Anwandlungen bekommt. Übrigens hatte ich wirklich mal eine Vorgesetzte, die über die Toilettenzeiten ihrer Mitarbeiter peinlich genau Buch führte, neben vielen nicht so ganz netten anderen Dingen. Aber das ist Vergangenheit. Und vielleicht kriegt ja doch jeder irgendwann das, was er verdient - darauf hoffe ich zumindest, im Guten wie im Schlechten.
Ratlos
Einem wohlmeinenden Ratschlag gefolgt und mal das Grübeln etwas runtergedreht.
Und nun?
30
Januar
Entschlossen
Von nun an nur noch schwarze Rollkragenpullover tragen.
Das macht so schön dramatisch, sagt der Blick in den Spiegel.
![]() Menstruationskunst, Wissenswertes zum Thema, alte Werbung und Berichte und einiges mehr. Schön zum Stöbern.
Ja.
Und kennst du das auch, wenn du in Sätzen, zwischen Zeilen und Worten, nach einem Sinn suchst, den du ihnen geben willst oder musst, der womöglich gar nicht da ist?
Abt. It´s oh so senseless
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