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30
Oktober
Eigenartig,
wie schlecht die Menschen damit umgehen können, wenn sie ausnahmsweise einmal eine wahre Antwort auf die Frage, wie es einem geht, erhalten: "Heut gehts mir wirklich schlecht."
Verschreckt sind sie, richtiggehend. Und nicht in der Lage, darauf zu reagieren, im Geiste den Schalter umzulegen und etwas anderes als das althergebrachte Standardprogramm abzuspulen.

 
 
Schatz, du Sau!
Ich kriege einen Rappel, wenn ich Paare, bestehend aus erwachsenen Menschen, sehe, die als einzige Anrede füreinander das Wort "Schatz" kennen.
Schatz, kannst du bitte mal, Ach Schatz, ich bin so müde, Schaaatz, wollen wir was essen?
Und wenn im Laufe so eines Gespräches der Punkt kommt, an dem einer der beiden unwillig oder sauer wird, fange ich an, Spaß an der Sache zu kriegen. Dann kann ich nämlich im Geiste jedem "Scha-hatz" oder "Schatz!" gleich mal ein weniger liebevolles "du XXX" (XXX als Variable für ein dem Härtegrad der Auseinandersetzung angemessenes Schimpfwort) anhängen, denn das ist ja in dem Fall eigentlich auch gemeint.
Damit rette ich mich durch die Situation und bewahre noch ein freundliches Gesicht, ist ja schonmal was.

Ich selbst habe es mir übrigens angewöhnt, immer dann jemanden "Schatz" zu nennen, wenn ich ausdrücken will, dass er mir so richtig auf den Senkel geht. Isch sahns nur.

 
 
29
Oktober
Kiosk am U-Bahnausgang
Im Vorbeigehen nehme ich drei handgeschriebene Zettel wahr.

Zettel eins:"Hallo du, du willst freundlich begrüßt werden, wenn du was bei mir kaufst."
Zettel zwei:"Auch wenn du nichts bei mir kaufst, könntest du doch mal freundlich hereingrüßen, das kostet nichts."
Zettel drei:"Ich wünsche dir einen schönen Tag."

Ist vielleicht ein bißchen viel verlangt in einer Großstadt.

Angemessener wäre sicherlich auch ein Zettel folgenden Inhaltes gewesen:
Hallo, liebe Diebe. Wirklich nett, dass ihr meinen Kiosk nur einmal im Monat leerräumt, und ganz heißen Dank dafür, dass ihr die Einrichtung heil lasst.

Während ich noch überlege, ob ich dem Kioskbesitzer das mal empfehle, stelle ich fest, dass er mürrisch auf seinen Minifernseher glotzt. Hat wohl die Tagschicht geschrieben, diese Zettel.

 
 
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