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30
Oktober
Eigenartig,
wie schlecht die Menschen damit umgehen können, wenn sie ausnahmsweise einmal eine wahre Antwort auf die Frage, wie es einem geht, erhalten: "Heut gehts mir wirklich schlecht."
Verschreckt sind sie, richtiggehend. Und nicht in der Lage, darauf zu reagieren, im Geiste den Schalter umzulegen und etwas anderes als das althergebrachte Standardprogramm abzuspulen.

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wohl wahr, wohl wahr :)
ich habe mir irgendwann mal abgewohnt mit dem obligatorischen und automatischen "gut" zu antworten, weil ich mir einfach gesagt habe: wenn mich schon jemand fragt, soll's ihn auch interessieren.

die reaktionen auf die (ehrlichen) antworten: "gut" und "ok" sind, wie man sie ja kennt.
auf ein freudiges: "fantastisch", "klasse" etc... bekommt man meist ein grinsen zurück.
auf: "nedd so doll", "bin nicht gut gelaunt" bis hin zum verächtlichen grunzen, weil stimmung/laune im absoluten minus sind, sieht man die leute dann peinlich gerührt mit verdaddertem gesichtsausdruck da stehn.

aber wie gesagt, wenn schon jemand fragt unterstelle ich ihm einfach, dass er die antwort auch tatsächlich wissen will ;)
 
Und wieder was missverstanden ;)
Ich wiederum sollte mir abgewöhnen, im Affekt über Missstände zu jammern, die hinlänglich bekannt sind. Vielleicht wird das ja noch was.
 
Differenzieren!
Bei der Antwort auf diese Frage sollte man beachten, wer sie stellt. Wenn mir die Person was bedeutet, hat sie ne ehrliche Antwort verdient. Dann geh ich sowieso davon aus, dass sie schon so ne ungefähre Vermutung hat, wie´s mir geht.
Personen die mir sonstwo verbeigehen kriegen die stereotype Antwort 'gut', und sonst nix. Solche Leute tendieren meiner Erfahrung nach meist sowieso dazu, mich mindestens für n bisschen komisch zu halten, da muss ich sie nicht auch noch mit ner ehrlichen Antwort auf ne Höflichkeitsfrage brüskieren...
 
Du hast, prinzipiell gesehen, Recht.
Und trotzdem: Wenn eine ehrliche Antwort nicht gewünscht ist, soll man mir die Frage nicht stellen. Denn das brüskiert _mich_.
Völlig klar, dass ich bei der Beantwortung nicht sofort hergehe und von der eitrigen Sinusitis, die mich seit Tagen lähmt, oder von würfelförmigem Brechdurchfall berichte. Ebenfalls klar, dass ich bei Leuten, bei denen es mich nicht interessiert, dass sie wissen, wie es mir geht, die Standardantwort ("Och, mir isset egal") gebe.
Aber wenn ich schonmal ehrlich antworte, erwarte ich zumindest das Interesse daran, was denn nun los ist. So egoistisch bin ich.
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