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06
September
The War against sleep.
Das erste Mal im Leben der Gästelistenplatz, und nicht nur das +1.
Unspektakulär. Ich muss nichtmals mit irgendjemandem darüber disktutieren. Rodney Orpheus ruht augenscheinlich sehr in sich selbst - so sehr, dass ich fast ein bisschen neidisch werden möchte. Außerdem ist er sehr sehr kuhl, was vermutlich irgendwie mit ersterem Fakt zusammenhängt. Ein tolles Konzert, mir fehlt nur dies . Dafür spielen sie schnell das. Auch gut. Beim Konzert zusätzlich ein paar Leute treffen, die ich lange nicht oder bislang überhaupt erst sehr selten getroffen habe. Schön, das. Hamburg zeigt sich unfreundlicher, als ich es in Erinnerung habe. Allerdings ist meine letzte Erinnerung an die Stadt auch keine der ganz unangenehmen. Die Mutzen haben über Nacht nicht die Hütte zerlegt, darf ich beim frühmorgendlichen Heimkommen feststellen. Zusammen mit mir legen sich alle drei ins Bett und wir verschlafen den Großteil des Tages. Wilbur liegt unter meiner Decke, an mich geschmiegt. So lässt es sich aushalten. Den kbB schicken wir raus ins ungemütliche Wetter zu einer Familienfeier. Einer muss ja so tun, als nähme er heute Verpflichtungen wahr. Und Oma pflegte ja zu behaupten, wer nicht wolle, der habe schon, und wer nicht möge, der sei satt. So ist es nach wie vor. Nicht, dass ich viele Anästhesisten kennen würde. Den, den ich am Freitag kennenlernen durfte, möchte ich auch nicht wiedersehen. Schon gar nicht am Montag. Die nette Schwester mit meinem Namen, die mir einen Smilie aufs Pflaster malt, hingegen schon. Wird wohl auch klappen. Ich bin dann mal ein paar Tage weg. Vielleicht frage ich dort vorsichtig an, ob man mir während der Vollnarkose nicht gleich noch den Nacken tätowieren kann. Diese unsägliche Serie namens Darkangel ist lang genug her, um sich wieder einen hübschen Strichcode erlauben zu können. Finde ich. Die sagen aber bestimmt nein. Mist. Machen Sie was Gutes.
04
September
Wilbur, Tag eins
Auf der Fahrt schlägt das Jungmutz Alarm. Aber richtig. Beim Rabatzen im Transportkorb auf meinen Knien stelle ich fest, es kann Purzelbäume schlagen. Außerdem hat es die längsten Katzenbeine der Welt. Und es redet. Sehr bestimmt. Glücklicherweise wird es nach einer halben Stunde Rabatz so müde, dass es friedlich bis fast zum Erreichen der neuen Heimat durchschnorchelt.
Beim Einzug wird entschieden, es solle für die erste Nacht allein mit uns und seinem pünkfarbenen Klo im Schlafzimmer bleiben. Das Jungmutz zu schützen ist der Plan. Nach zwei Minuten im schützenden Schlafzimmer bestimmt das Jungmutz, es sei nun ausreichend beschützt worden, und verlangt lautstark, unterstützt durch entschiedenes Kratzen an der Tür, ins Wohnzimmer zu den dicken Dingern gelassen zu werden. Kurze Beratung, dann wird die Tür geöffnet. Das Jungmutz läuft hinaus, prallt auf den irritierten THX, faucht ihn an, trifft auf die ebenfalls irritierte LUH, faucht auch diese an, und klettert den Stamm des Kratzbaumes von ganz unten bis nach ganz oben hoch - etwas, was die dicke LUH neulich erst überhaupt gelernt hat. Beide starren ihm fassungslos nach. ![]() Danach erkundet er systematisch die Wohnung. Er ist überaus gründlich, aber schon eine halbe Stunde später begehrt er Einlass ins Bad. Die Loggia können wir ihm noch vorenthalten. THX und LUH fauchen wechselweise ihn und sich selbst an. Mich hassen sie, folglich werden meine Bemühungen um sie ignoriert. Das Jungmutz hat Spielzeug gefunden, mit dem es sich und uns über die Nacht beschäftigen kann. Als ich gerade eingeschlafen bin, werde ich durch beherztes Ankuscheln von einer klein-rot-nassen Nase und durch eine rauhe Zunge auf der rechten Wange geweckt. OK, kuscheln wir halt. Danach spielen wir halt. ![]() Eine Stunde später ziehe ich ins Wohnzimmer zu den anderen unterversorgten Mutzen um, und versorge auch sie mit den ihnen zustehenden Streicheleinheiten, wobei "sie" zuviel behauptet ist, denn Katze LUH ist noch nicht bereit, mir diese eklatante Störung ihres ruhigen Alltags zu verzeihen. Folglich bleibt sie unter dem Sofa sitzen, auf dem ich den Kater flausche. Früh morgens finde ich ein wenig Schlaf, den ich dankend annehme, bevor der Wecker befindet, nun sei es auch genug mit Schlafen gewesen. Wilbur meint das übrigens auch. Und wo bleibt überhaupt mal das Frühstück?! ![]()
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