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07
Januar
Begegnungen
Ein eigenartiger Abend gestern, mit Menschen, die ich noch kaum bis gar nicht kannte. Einmal mehr festgestellt, es gibt Menschen, die ich gar nicht erst näher kennenlernen will. Dafür andere umso lieber (Meine ersten Eindrücke täuschen mich selten. Wenn, dann allerdings fatal.).
Mit der Ankunft einer bestimmten Person der völlige Umschwung der Stimmung, aus gereiztem Aufeinanderlauern entstand entspannte Plauderstimmung, mit durchaus ernsthaftem Unterton.
Gute Gespräche, dann weitab von Stammtischparolen; keine menschenverachtenden Inhalte, keine unreflektierten Plattheiten mehr. Und der Beweis, wenn eine Basis vorhanden ist, kann man durchaus kontrovers diskutieren und trotzdem miteinander statt gegeneinander sein.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit - trotzdem gut, das Wissen darum gelegentlich aufzufrischen.
[humanoid interface]
 
 
06
Januar
Wie ich meinen Urlaub verbringe oder auch "irgendwie verschwendete Lebenszeit"
An Silvester kann man sich gut mal eine mittelschwere Erkältung einfangen. Behaupten viele aus meinem näheren Umfeld, und da ich ja generell eher ratschlagresistent bin, habe ich das im Selbstversuch austesten müssen. Fazit: Sie haben Recht.
Aber was solls? Auf dem Sofa rumlungern und vor mich hinleiden kann ich auch ohne Erkältung bestens, das haben die letzten Wochen immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Warum also unnötig hadern?
Die Woche ist geprägt von Besuch - jeden Abend sitzt jemand anderes in der anderen Sofaecke, die verschiedensten Menschen essen, trinken, reden mit mir. Eine sogar bis fünf Uhr morgens.
Während dessen toben die Katzen um die sämtlich verfügbaren Füße. Und Sofas, Stühle, Tische. Sie sind Nachtmenschen, wie ich. Sehr sympathisch, also mir jetzt. Was die Nachbarin unter mir zum fröhlichen und auf dem Holzboden extrem lauten Getolle um vier Uhr morgens zu sagen hat, behält sie bislang noch für sich. (Notiz an mich selbst: Bei Gelegenheit noch eine Wasserpistole kaufen, die beiden sind doch irgendwie schwerhörig, manchmal)
Für einen Besucher wollte ich einen Film ausleihen, der auf DVD nicht erhältlich ist. Ich habe aber keinen Videorecorder mehr. Also nahm ich unter dem zweifelnden Blick des Verleihjogis drei andere zur Auswahl mit, man muss den Gästen ja was bieten: Old Boy, Before Sunset und 101 Reykjavik. Er wünschte mir viel Spaß und einen bunten Abend. Hatte ich, ja wirklich. Old Boy muss ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen, entweder war ich vom Besuch zu abgelenkt oder diese Erkältung hat zusammen mit dem Rotz einige wichtige Gehirnzellen ausgeschwemmt.
Genug rumgeschwallert, nun zum Wesentlichen: Ich will nicht zum Ankündigungsweltmeister werden. Es war mir ernst, das Blog zu schließen. So, wie es jemandem ernst sein kann nach zu viel White Russian und (zumindest empfundener) Enttäuschung und Wut. Das Ergebnis fasst eine hübsche Fehlermeldung von der Neuinstallation meines Betriebssystems (Ja, auch das habe ich endlich geschafft) gut zusammen:

Dass ich das nicht durchhalten würde, war schon fast klar, ein paar Tage weitgehender Internetabstinenz waren jedoch geeignet, die Dinge wieder ein wenig geradezurücken.
Nun denn, wie der geschätzte T. gern behauptet: Lebbe geht weider. Das Blog hier auch. Bald. Und danke. Ihr wisst, wofür.
[Ms monolog]
 
 
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