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13
November
monotrop
12
November
Opened up been shut down broken free been shot down running out of reasons take my hand, we´re falling down Karneval ist ausgebrochen. Um mich zu retten, gehe ich mit Herrn 23 zu Fixmer & McCarthy, Warren Suicide und, ganz unerwartet und auch nicht wirklich gern gesehen, zu Assemblage 23 (die nicht verwandt oder auch nur irgendwie in einem Atemzug mit Herrn 23 zu nennen sind). A 23 wird umgetauft in Flippers 23, was in etwa ausdrücken könnte, wie seine Musik ankommt. Zum Schluss spielt er mein eines Lieblingslied - Disappoint - leider sind alle vorherigen Lieder so etwas wie Coverversionen dieses alten, wirklich guten Stückes. Die Frage des Abends: Haben wir das heute nicht schon gehört? So oder so ähnlich sicher. Warren Suicide sollen ja angeblich auf großer Bühne das Haus rocken - das verpassen sie heute, jedenfalls habe ich sie auf erheblich kleinerer Bühne schon erheblich aufgeweckter gesehen. Ein Stück weit mag es am Publikum liegen, das noch etwas träge ist. Ohnehin wartet alles auf McCarthy - der, mit kühler P*rnosonnenbrille bestückt, tatsächlich das Haus rockt. Erstaunliche Bühnenpräsenz, eine Rampensau, wie ein Bekannter begeistert ruft und sich in die pogende Menge stürzt. Herr 23 bleibt mit den Worten "Ich bin zu alt, um mich noch in die erste Reihe zu stürzen" - einem Satz, den ich in letzter Zeit öfter zu hören bekomme, aber niemals so unberechtigt wie heute, denn Herr 23 ist jünger als ich - weiter hinten stehen und überlässt mich und meine Kamera eben unserem Schicksal. Verlust: Nur zwei Batterien, hätte schlimmer kommen können. Männer, die das besser nicht tun würden, ziehen ihre Hemden aus, und ich erlebe die wundersame Enthäutung eines zwiebelartig angezogenen Mannes durch mehrere Lagen Bill-Leeb-Devotionalien: Über Front Line Assembly-Jacke, FLA-Weste, Noise Unit-T-Shirt landen wir in Regionen, wo auf die Schnelle nichts mehr weichen kann. McCarthy spielt die neuen Sachen, aber auch die alten Nitzer Ebb-Hits. Control, I´m here. Alles hüpft, wackelt, springt, es ist ein Geschiebe und Gedrängle, aber friedlich. Ich schieße Fotos und drehe einen kleinen Film, hüpfe, wackle, freue mich. Herr 23 freut sich auch, weiter hinten. Die anderen Bekannten, die üblichen Verdächtigen bei dieser Art Konzert und immer gern getroffen, wackeln mit mir vorne. Konzert vorbei, schöne Rentnerveranstaltung, um acht gings los, und um viertel nach elf ist alles vorbei. Fotos würde ich gern zeigen, leider ist der Apfel noch nicht repariert und zieht es heute vor, die Kamera nicht mehr zu kennen. Morgen ist ein neuer Tag.
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