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21
September
File under: profanes Gejammere
Diese hilflose Ohnmacht gegenüber der abgestumpften Dienstleistungsverweigerung des Spediteurs, den immensen Ausmaßen von Frau Gorenje, dem engen Hinterhaustreppenhaus, das macht mir Sorge. Alles.
Mein Unwillen, meine Unfähigkeit, jemanden um Hilfe zu bitten, auch. Die kurze Notiz, ich möge bitte dafür sorgen, dass am Freitag von 8.00 bis 13.00 jemand daheim ist, um die Waschmaschine anzunehmen, auch. Erstmal jetzt den Kopf aus dem Sand ziehen. Kein guter Tag.
Diese kurzen Momente direkt nach dem Aufwachen, wenn noch alles gut ist, das Bewusstsein, dass eben nicht mehr alles gut ist, sich noch nicht durchgesetzt hat, die liebe ich. Alles danach ist Schmerz. Verstehst du, dass ich nur noch schlafen und kurz aufwachen und sofort wieder schlafen will?
Irgendwie schon, ja.
21
September
Im Kino sind mir ja auch die komplizierten Filme die liebsten.
Obwohl ich sie nicht immer verstehe.
Das Bemerkenswerteste an ihr schien ihre Armbanduhr zu sein. Jedenfalls sprachen immer alle sie darauf an.
Ansonsten war sie wohl eher unauffällig, sie lachte viel und weinte weniger. Oft tat sie das eine, um das andere nicht zu tun. Es schien ihr sinnvoll, schmerzte aber. Manchmal tat sie einfach das, wonach ihr war, lachte wenn sie lachen wollte, und weinte wenn sie weinen wollte, manchmal auch beides zur gleichen Zeit. Auch das schmerzte. Nicht weil es sich nicht richtig angefühlt hätte, sondern weil es oft falsch verstanden wurde. Auch dann sprachen die Menschen über ihre Armbanduhr. Manchmal, sehr selten, nicht. Sie nahm es als Geschenk.
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