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... neuere Stories
21
Juli
-> CD einlegen
-> Hülle weit weg legen -> CD hören -> grinsen, Gesicht verziehen, weiterskippen, zurück skippen, mitsingen, wundern, nach der Hülle greifen (doch nicht weit weg genug), sich selbst auf die Finger hauen, nochmal zurück skippen, CD zu Ende hören -> Hülle dazunehmen, Musik mit Titeln hören -> Sich freuen, sehr. :Tausend Dank:
20
Juli
Der Gedanke ist nicht neu, doch selten so aufdringlich wie heute: ich muss hier raus. Dieser Beruf macht mich zum Menschenhasser, zum Nachfeierabend-Kontaktverweigerer, zum Soziopathen, er macht mich unzufrieden und er macht, dass ich mich dauerhaft nach einem Computer in einer kleinen Kemenate mit geschlossener Tür und ohne Außenkontakt sehne, dass mich fast niemandes Geschichte mehr wirklich interessiert.
Das Umeinanderhertänzeln, das ständige Verhandeln, oft entlang der Grenzen des menschlich Zumutbaren, einen Schritt vor, zwei zurück, einen zur Seite, das alles ohne überhaupt jemals daran zu denken, die eigenen Limits zuzugeben, dieses Vortäuschen von Wissen, wo keines oder wenig ist, von Verhandlungsgeschick, wo ebenfalls keines ist. Die ständige Einsicht, dass es am Ende meist doch geregelt wurde, wie man es am Anfang angeboten und vorgeschlagen hatte, nur über Wochen oder sogar Monate zähen Ringens verzögert. Dieses Fehlen von Wahrhaftigkeit, dieser ständige Handlungsdruck entgegen der mir grundeigenen Geradlinigkeit, das macht mich krank. Wirklich. Zeit, diesen Zustand zu ändern.
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