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10
Mai
And so we watch the sun come up From the edge of the deep green sea
Wo warstn du?
Och, ich bin ans Meer gefahren.
Allein?!
Ja, allein. Tut gut, sollte jeder mal machen.

Das letzte Mal, als ich allein ans Meer fuhr, war ich in ähnlicher Situation - nur umgekehrt, irgendwie.
Ich verbrachte die Tage mit mir selbst, vermied Kontakte außerhalb des unbedingt Notwendigen ("Bin gut angekommen. Melde mich, wenn ich das wieder behaupten kann." oder "Zwei Brötchen, bitte") und hockte, wenn ich nicht den Strand Muscheln sammelnd endlos abwanderte, mit meiner Flasche Rotwein in gekaperten Strandkörben.
Als ich wieder zu mir gefunden hatte, kaufte ich mir selbst einen Silberring (der Mann, den ich liebte oder zu lieben glaubte - was in der Situation keinen Unterschied machte - hatte gerade einen ungleich besseren seiner Freundin gekauft) als Zeichen meiner Wertschätzung.
Inzwischen ist er zwar anderweitig verheiratet, aber immerhin mein bester Freund. Den Ring schmiss ich Jahre später versehentlich nach einer umfangreichen Mahlzeit mit ihm in den Müllschlucker einer bekannten Fastfood-Kette.
Tragikomischer Vorfall, so schien es mir, wieder in ihn verliebt habe ich mich trotzdem nicht.

Diesmal war das Wetter zu schlecht für Strandkörbe, aber nicht schlecht genug, sich den Kopf frei pusten zu lassen, was ich ausgiebig tat.
Der anschließende Besuch bei einer Hamburger Freundin mit ganz anderen, elementareren Problemen brachte mich noch ein Stück näher zu mir selbst, und so kann ich mich nun darauf konzentrieren, den Verlust meiner gesamten Mailbox incl. nicht weniger unbeantworteter Mails aus den letzten Wochen zu betrauern, im Egowust der letzten Monate eingeschlafene Kontakte aufzufrischen, meinen ordentlich angewachsenen Hintern zum Sport zu hieven, und übermorgen erwartungsvoll zur Arbeit zu schreiten, wo meine charmanten Kolleginnen es in bekannter Art nicht versäumen werden, mir wie immer meine im Urlaub aufgefallenen Fehler vorzustellen - nur zu meinem eigenen Besten natürlich, schließlich bin ich ja noch neu. Quasi.
Business as usual, also. Willkommen zurück.
[lorem ipsum]
 
 
02
Mai
Der Gedanke, diese Sache das erste mal seit x zu tun oder, als ich dies das letzte Mal getan habe, war x noch nicht passiert, gibt den Dingen eine neue Qualität.
Sie ändern ihre Beschaffenheit, erfahren Aufwertungen oder auch Abwertungen.
Die Empfindung profaner Alltäglichkeiten bricht ständig neu über mich herein, fast so als täte ich diese Dinge tatsächlich zum ersten Mal im Leben, als wüchse ich auf und lernte all das Elementare, wieder einmal.
[nach innen]
 
 
Was auf die Ohren
Fad Gadget, Konzert vom 25.01.2002 ( Bielefeld, PC69) zip -> mp3
Kraftwerk, Konzert vom 28.03.2004 (Hamburg, CCH)
[that´s right, music!]
 
 
Des Nachts.
Tanzen, um die Welt zu vergessen.
Rückschrittig die hochfahrende Rolltreppe runter.
Bekanntschaften will ich nicht machen.
Spaziergang durch die Nacht klärt den Kopf.

Dann kann ich heimgehen.
[nach innen]
 
 
wechselnd anwesend seit 8159 Tagen
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The good, the bad & the ugly
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