| letzte Kommentare / Ach, ach. All diese... monolog / .... und nach all... kopfherz / Oh, danke. Da freu... monolog / Öh, nö.... monolog / ... auch nach all... kopfherz / Sind Sie in Hamburg... arboretum / Super, ne? Ich hab... monolog / Ach, in der Luft... kid37 / Erledigt :) Da... monolog | |
![]() |
|
|
... neuere Stories
12
Januar
"Es ist, wie Costa schon sagte: du musst die anderen Dinge einfach ausblenden."
Die Moderatorin meint sicherlich diese Kleinigkeit von anderen 30.000 wuselnden Dingen. Neuerdings bewirkt Fernsehen bei mir sogar Übelkeit.
Hörbuch
Dostojwskijs "Der Spieler" kann beim
Literaturcafe in vier Häppchen heruntergeladen werden. Ich bin nicht hörbuch-erfahren, kann also nicht behaupten, schon bessere oder schlechtere gehört zu haben; jedoch stört mich hieran vor allem, dass es nur einen Vortragenden gibt - und dieser beim besten Willen nicht den Hauch einer Chance hat, eine Frauenstimme brauchbar zu imitieren.
Wieder einmal kreisen die Gedanken, haben sich wider meinen ausdrücklichen Willen zum Achterbahn fahren verabredet, gleich ungehorsamen Kindern; sie stehen kichernd an der Kasse, zahlen mit meinem Geld für die Eintrittsmarke, drängeln, jeder will zuerst einsteigen, sich den besten Platz sichern. Bloß nicht in der Mitte der Bahn, dort ist es langweilig - ganz vorn, mit freiem Blick auf die nahende Abfahrt, um das Gefühl des schwerelosen Falls noch ein bisschen mehr genießen zu können.
Ich, macht- und hilflos, kann ihnen nur zuschauen, das wissen sie genau. Sie sind nicht greifbar - nicht auf eine Art, die sie an ihrer Fahrt hindern könnte - sie sind zu vage, zu unbestimmt und vor allem: zu viele. Entscheidungen möchten getroffen werden, und zwar in fast umgekehrter als der subjektiv als wichtig empfundenen Reihenfolge, Fehler sind vorprogrammiert bei dieser Abfolge; Fehler, die ich in meinem Perfektionsdrang nicht begehen möchte und doch begehen werden muss. Grübeln bringt keine neuen Erkenntnisse, die Voraussetzungen ändern sich nicht bis zur ersten zu treffenden Entscheidung. Nun denn, wohlan. Wenn´s denn muss, muss das wohl.
10
Januar
Sparbuch
Gerade in der Meyerschen sah ich, ein wenig von meinem Standort entfernt, Bücherstapel mit interessantem Deckel - alle im selben, schlichten Design. Grau, schwarze Schrift, sehr reduziert, kurz: schön, nach meinem Dafürhalten.
Beim Näherkommen entpuppten sich die Stapel als so genannte Sparbücher - Bücher, die vom Ullstein Verlag auf billigem Papier ohne Hochglanzhülle herausgegeben und für einen Bruchteil des Originalpreises verkauft werden (bei meinen Exemplaren um die 50%). Ein netter Zug, wie ich finde. Leider ist auf der Ullmann-Seite kein Wort dazu zu finden, eine Übersicht am Ende auch nur eines meiner beiden Sparbücher listet 20 weitere auf - liest sich an wie ein eher willkürliches Abgreifen beliebter Autoren mehrerer Genre (Michel Houellebecq, Stephen King, Eric Idle, Erich Fromm, um ein paar Namen zu nennen).
... ältere Stories
|