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22
November
Meine Socken spiegeln die Gesellschaft wider - immer mehr von ihnen entscheiden sich fürs zwanglose Singledasein und haben keine Ahnung, wo eigentlich ihr Expartner sich aufhält. Und mit wem. Ich übrigens auch nicht.
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Da spiel ich auch mit


Gefunden im Neunvoltblog
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Nasser November
Ziehen Sie die ältesten Schuhe an,
die in Ihrem Schrank vergessen stehn!
Denn Sie sollten wirklich dann und wann
auch bei Regen durch die Straßen gehn.

Sicher werden Sie ein bißchen frieren,
und die Straßen werden trostlos sein.
Aber trotzdem; gehn Sie nur spazieren!
Und, wenn´s irgend möglich ist, allein.

Müde fällt der Regen durch die Äste.
Und das Pflaster glänzt wie blauer Stahl.
Und der Regen rupft die Blätterreste.
Und die Bäume werden alt und kahl.

Abends tropfen hunderttausend Lichter
zischend auf den glitschigen Asphalt.
Und die Pfützen haben fast Gesichter.
Und die Regenschirme sind ein Wald.

Ist es nicht, als stiegen Sie durch Träume?
Und Sie gehn doch nur durch eine Stadt!
Und der Herbst rennt torkelnd gegen Bäume,
Und im Wipfel schwankt das letzte Blatt.

Geben Sie ja bitte auf Autos acht.
Gehn Sie, bitte, falls Sie friert, nach Haus!
Sonst wird noch ein Schnupfen heimgbebracht.
Und, - ziehn Sie sofort die Schuhe aus!


aus: Doktor Erich K.ästners Lyrische Hausapotheke

 
 
Klugscheißer unter sich
"Schauen Sie bitte unter Herzrhythmusstörungen nach. Rhythmus schreibt man mit 2 H`s"

Man beachte des Satzes Ende ;o)

 
 
"Bei dieser Veranstaltung
werden Stroboskopstrahlen verwendet, die zu epileptischen Anfällen führen können."

Nett, dass die Museschen Konzertveranstalter darauf hinweisen.
Ich hätte da ein paar andere Anmerkungen (Epilepsie kann mich mal!) zu machen:

Bei dieser Veranstaltung
- grinsen Sie euphorisch
- singen Sie Ihrem Vordermann sämtliche Texte ins Ohr
- haben Sie mehr schubbernden Körperkontakt als im ganzen restlichen Jahr
- erfüllen Sie Ihr Sportpensum der nächsten zwei Wochen
- schwitzen Sie wie ein Schwein
- wollen Sie, dass es einfach nicht aufhört.

Space dementia in your eyes and
Peace will arise
And tear us apart
And make us meaningless again.
[that´s right, music!]
 
 
20
November
Mühsal der Besten
"Woran arbeiten Sie?" wurde Herr K. gefragt.
Herr K. antwortete:"Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor."


Bert Brecht, ursprünglich gelesen in Deutsch, wieder aufgefunden bei Frisbee und der Meyerschen

 
 
Schutzzweck der Norm
Kongruenz der Ansprüche
condicio sine qua non
Okulomotoriusparese
Hacks/Ring/Böhm?
entgangene Lebensfreude
Begehrensneurose.
Life sucks.

 
 
Gelassen werden.
Eben, mit meiner neuerdings auf dem Eso-Trip befindlichen Freundin N. in der Meyerschen. Eigentlich muss ich nur mal eben Herrn Keuner abholen, der dort schon was länger auf mich wartet, als ihr einfällt, sie braucht auch noch ein Hare Krishna-Ayurveda-Buch. OK, erledigen wir das doch auch gleich.
So finde ich mich inmitten der "Esoterik / Lebenshilfe" betitelten Abteilung wieder und sehe mich ein bisschen um, während ete schon verzückt auf dem Boden rumkrabbelt (Ayurveda ist ganz unten einsortiert. Warum eigentlich?).
Lebenshilfe, gar nicht mal schlecht, kann ja jeder mal brauchen. Wat gibbet denn so? Aha, Dale Carnegie (Scheiß Motivationsbücher macht auch die Firma Scheiß Motivationsbuchfirma, frei nach Helge Schneider), davon musste ich bereits alles Erwerbbare meiner Mutter schenken, die mich auch noch nötigen wollte, diese Absonderungen selbst zu lesen und, wichtiger, zu beherzigen. Unnötig zu erwähnen, dass ich dem tapfer widerstanden habe - wäre ich sonst heute hier?
Was noch?
Drei Wege zur inneren Ausgeglichenheit (Saufen, saufen, saufen?). Lerne dich selbst lieben (Anleitung zur Onanie?). Wahre Kraft kommt von innen (Wenn rohe Kräfte sinnlos walten...?). Lebenshilfe durch PSI (Den Faktor hab ich noch nie verstanden). 365 mal positiv denken (Reicht auch die Quersumme?). So recht komme ich da nicht weiter.
Bis mir ein Buch in die Hand fällt, das ich so versonnen anlächle, dass N., inzwischen wieder vom Boden erhoben, mich fragt, was ich denn so grinse.
Das Buch in meiner Hand hat den Titel "Gelassen werden", ich selbst habe ein Exemplar davon vor Jahren in einer kurzen Anwandlung von Besserungswillen gekauft und nach der Lektüre von gut 1/3 quer durch mein damaliges Jugendzimmer im Haus meiner Eltern vor die Wand geschmissen, mich am platschenden Geräusch erfreut, zudem beschlossen, lieber ein aufbrausendes Miststück zu bleiben als jemals so gleichgültig zu werden, mein Verhalten den Leitsätzen dieses Buches anpassen zu können. Erkenntnis des Tages: Dies ist mir hervorragend gelungen.
Darauf ein Eis. Und einen Cappuccino.

 
 
Dies ist ein Befehl.
Ins Balthasar gehen, dort eine echte heiße Schokolade, wahlweise eine echte weiße heiße Schokolade bestellen, glücklich sein.
Aber zackig.

 
 
wechselnd anwesend seit 8255 Tagen
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