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31
März
Ich halte ja die Frage „Haben Sie Interesse an einem Grauen?“ für nur bedingt geschickt formuliert. Und was soll ich bitte darauf antworten, ohne mich selbst lächerlich zu machen?

Und wie das ist, wenn man nach nach mehr als dreißig Jahren mit vermeintlichen Wahrheiten aufräumen muss, und wie es ist, wenn man daran zweifelt, wie man selbst mit diesem Fund umgehen will und soll und kann.

Das Konglomerat ordentlich in schraubbare Gläser einsortierter Schrauben in einem offensichtlich seit Jahren unbewohnten Haus rührte mich mehr an als ich wahrhaben wollte, obschon es mich überhaupt nicht betraf. Und doch, ich bemerke diese kleinen, weichen Inseln in meiner Wahrnehmung. So wie in diesem Haus, das wir vor einer Weile besichtigten, in dem der Abreißkalender beim 13. Mai 2011 stehengeblieben war. Es war der Auszugstag der vorherigen Bewohner und ich hatte für einen kurzen Moment das unbestimmte Bedürfnis, in Tränen auszubrechen.

Vier Wochen leben ohne den schwarzen Kater. Nein, er ist glücklicherweise nicht gestorben, er ist nur ausgezogen, zu einer anderen Frau, die ihm das bieten kann, was dieser Haushalt nicht kann: Ruhe, felines Einzeldasein und eine Bezugsperson für sich allein. Es geht ihm gut, er blüht zusehends auf. Dies auf die Ferne zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude, trotz all der Wehmut darüber, dass er nicht bleiben konnte, weil er trotz unserer Bemühungen um sein Wohlergehen ständig unglücklicher und aggressiver wurde.
Auch die Ruhe unter den verbleibenden Mutzen ist wohltuend. So ist es für alle, Mutzen und Menschen, dann wohl das Beste. Punkt.

Zwei Wochen Führungskraft. Ich. Der Grad meiner (empfundenen) Überforderung nimmt ab – langsam. Nun lerne ich also dieses strukturiert sein, von dem immer wieder gesprochen wird, und stelle fest, es ist hilfreich. Und kann sogar sowas wie Spaß machen, vorausgesetzt, man möchte die beste Version seiner selbst oder besser der Funktion, die man innehat, darstellen.
Daran, die beste Version meiner selbst zu werden, werde ich wohl lebenslang arbeiten müssen.

Erster Tag Ausgeschlafensein seit Langem. Endlich!
Nun eine leichte Ratlosigkeit, was tue ich nur mit der vielen freien Zeit an diesem Wochenende? Das muss sich wieder ändern.

Neulich führte ich meine Kamera seit langer Zeit erstmals wieder auf eine Fototour aus. Wir sind uns fremd geworden, von gut 200 verschossenen Fotos ist nur eine Hand voll brauchbar. Auch das muss sich wieder ändern.

Überhaupt, die Pläne! Es gibt zu viele von ihnen, um sie alle umzusetzen, aber vielleicht fange ich einfach mal mit ein paar wenigen an. Morgen z. B. Dan Perjovschi, in dessen Kritzeleien ich schon im Kölner Museum Ludwig verschossen war, besichtigen.

There is a light that never goes out, vor Allem, wenn man es mit einer Energiesparleuchte betreibt. Und am Ende des Tunnels, der manchmal ein maroder Dachboden sein kann, sieht man doch häufig einen frisch ergrünten Baum.

[Leben. All das.]
 
 
09
Januar
Und wenn
die eigene Naivität angesichts einer übergroßen Portion Bosheit im näheren Umfeld mal wieder gar nicht weiter weiß.

Dann ist es wohl an der Zeit, das eigene Verhalten zu durchdenken und von professioneller Freundlichkeit über das sich gehörende Maß hinaus auf alleinige geschäftsmäßige Freundlichkeit umzuschalten und die eigene Naivität zur Schule zu schicken.

Und nein, dieses Fuck you ist nicht freundlich gemeint.
[invert]
 
 
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