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... neuere Stories
22
Januar
T9, my love
Wollte schreiben "Ich kotze", T9 genierte sich und änderte verschämt in "Ich love".
Wir sprechen heut nicht dieselbe Sprache. Ganz und gar nicht.
14
Januar
Woche im Schnelldurchlauf
Das weltschönste Baby auf dem Schoß gehabt. Mein Herz schmolz quasi dahin, als es mich zuerst anstrahlte, dann aus Hunger beschloss, es zur Milchgewinnung mal testweise mit Saugen an meinem Arm zu versuchen. Dann musste ich es schweren Herzens doch an die Mutterbrust weiterreichen.
Die Schwester der bescheuerten Nachbarin der M., die uns ungerührt beim Ausparken im Tiefschnee schnell noch zuparkte, bei noch offenem Fenster nach dem Ausparken via meiner Anweisung als Kackbratze mit Töhle bezeichnet. Erst danach festgestellt, dass 1. die Kackbratze mit Töhle noch immer neben ihrem Auto stand, von wo aus sie belustigt das Ausparkmanöver beobachtet hatte, 2. das Fenster noch unten war. Gleich laut die M. gefragt, ob es sie stört, wenn ich die Schwester ihrer bescheuerten Nachbarin als Kackbratze mit Töhle bezeichne. Die Antwort war, ebenso deutlich, nein, nicht im geringsten. Danke, M. Die Kackbratze mit Töhle grinste dann auch nicht mehr, als sie das Auto passierte. Click Click live gesehen zu haben, eine Offenbarung. Bei Vomito Negro, die wider Erwarten zuerst leider ziemlich lahm daherkamen und die mich erst bei No Hope No Fear richtig in Bewegung brachten, hatte ich eine Erscheinung: ihn in meinem Lieblingshemd, dem roten mit den asiatischen Schriftzeichen, über deren Bedeutung wir immer rumwitzelten. Zuerst fiel mir auf, dass er das gar nicht tragen kann, weil es in einer Tüte in meinem Schrank liegt, dann erst der ganze traurige Rest. Die Erscheinung verschwand dann auch umgehend. Die erste CD, die er mir schenkte: Click Click. Gemeinsame Helden: Vomito Negro. Er hätte dort sein müssen. Die P. meint, die Erscheinungen werden mir erhalten bleiben. Bin unsicher, was ich davon halten soll. Überhaupt, Ni upanja. Ni strahu. Über große Teile des letzten Jahres hatte ich keinerlei Ängste mehr. Sie kehrten zurück, an einem sonnigen Tag Ende September in einer Stadt, die sich feindlicher gab als sie letztlich war, und ich bin dankbar für ihre Existenz. Meine eigene, zukünftige Brille lief mir auch über den Weg. Glück hat man, wenn man eine Brille will, die es so nicht gibt, die gewünschte Farbkonstellation aber vorhanden ist und sowieso jede Brille dieses Herstellers handgefertigt wird. Demnächst also Monolog mit Unikat. Auf Nase. Die tollen, roten Stiefel kriegte ich dann doch noch, in einer anderen Stadt - die Anschaffung legitimiert mit der Begründung, ich bräuchte rotes Schuhwerk ganz furchtbar dringend für den Farbakzent während meines Referates - schließlich dozierte ich über rot. Hat dann auch gewirkt. Überhaupt, man attestierte mir Souveränität (anderen attestierte man sympathische Nervösität, und mir, naja - Souveränität eben. So geht es im Leben, everybody´s darling sind immer die, die nicht ich sind). Glücklicherweise hatte mir niemand in den Kopf schauen können, da sah es eher weniger souverän aus. Der Vorteil daran, wenn man viele Vortragskarten in der Hand hält, ist übrigens, dass andere das Zittern ebendieser Hand nicht so schnell bemerken. Die Eltern. Keine Ahnung, wie oft im Laufe dieses Besuchs ich jemanden darüber informierte, dass sie mich fertigmachen. Ich bin ihnen aus nach wie vor unerklärlichen Gründen trotzdem sehr verbunden. Ungeahnte Selbsterkenntnisse der Mutter vor der Saunatür: "Weißt du nicht mehr, wie sehr die Mutti den Vati immer gegängelt hat, und wie sie alles immer besser wissen musste?!" Kopfschütteln meinerseits. "Naja, irgendwoher muss ich das ja schließlich haben." Sagte´s, grinste und stieg in die Sauna, in der sie mich dann mit unangenehmen Fragen piesackte, weil sie ganz genau wusste, dass ich nicht die Flucht ergreifen konnte. Arbeiten an der Hausarbeit, während im Nebensitz die Mutter lautstark dem ebenfalls lautstark und langsam Rechenaufgaben auf der DS lösenden Kind (Plingelink! bei jeder richtigen Lösung, Fluchen seitens des Kindes bei jeder falschen Lösung) erklärte, wie das so geht. Ich dachte drüber nach, der Frau mein Mitgefühl für das nicht nur tumbe, sondern auch taube Kind auszusprechen. Dann stiegen sie aus. Danke. Zwischendrin hätte ich auch mal auf einen Kaffee aussteigen wollen, dazu fehlte dieses mal leider die Zeit. Wird aber nachgeholt. Überhaupt, die Zeit. Viel zu schnell war sie um. Grinsen musste ich in der Nacht, als die SMS vom A. mich erreichte, dass der andere A. seinen Geburtstag feiere, mich einladen wolle und wie immer meine Emailadresse verlegt habe. Der andere A. und ich praktizieren das seit Jahren so: Einmal im Jahr sehen wir uns, zweimal gratulieren wir über den A., weil wir die jeweilige Emailadresse verlegt haben. Dann Absichtsbekundungen, dass sie das alles ändern muss. Tut es aber nicht, und in dem Fall ist das ok. Urlaub gebucht, untypischerweise eine Pauschalreise, in der ich mich um rein gar nichts kümmern Die S. hat ihre Androhung wahrgemacht und mir ein Bild gemalt. Eines, was es mal als Poster gab, jetzt aber nicht mehr, und was ich unbedingt haben wollte. Jetzt habe ich es in schöner. Neulich saß der dicke, schwarze Kater davor und glotzte auf seine Artgenossen. Natürlich war er verschwunden, als ich die Kamera angeschmissen hatte. We´re all strange here. Und genau so ist es auch, aber wen stört´s schon?
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