letzte Kommentare / Ach, ach. All diese... monolog / .... und nach all... kopfherz / Oh, danke. Da freu... monolog / Öh, nö.... monolog / ... auch nach all... kopfherz / Sind Sie in Hamburg... arboretum / Super, ne? Ich hab... monolog / Ach, in der Luft... kid37 / Erledigt :) Da... monolog


Sorry, you need system administrator rights for that.

01
Mai
Stupid as wood.
Gestern die erste Kündigung verschickt, Wohnung. Einschreiben. Mich beim Gang zum Postamt ein wenig vor mir selbst gefürchtet - da kann man planen und sich vorstellen und sich ganz sicher sein, man macht, klar macht man. Wenn man dann aber endlich wirklich macht, ist das gleich was ganz anderes. Fühlte sich aber gut an, dann den Brief dort beim Postmann zu lassen. Richtig.

Richtig glauben wollen Kollegen und Vorgesetzte, abgesehen von denen,
die bereits seit Monaten wissen, was ich vorhabe, aber noch immer nicht; dort gilt, Miss Mono habe spinnerte Pläne, die sie sich schon selbst wieder austreiben wird, spätestens dann, wenn das mit der Versetzung nicht klappt. Aber so war es immer, man hört mir nicht zu; wenn ich sage "ich werde studieren" hören sie "ich möchte studieren"; wenn ich sage "es ist wichtig" hören sie "ist ja eigentlich auch egal". Mein Chef schlug mir neulich vor, den Urlaub, den ich jetzt nicht nehmen möchte, ins neue Jahr zu übertragen. Manchmal weiß ich nicht, was ich dazu sagen, was ich davon halten soll. Und manchmal denke ich dann, eigentlich ist es konsequent, schließlich werde ich dort auch in anderen Belangen nicht ernst genommen, das wird niemand so recht, es ist nichts Persönliches.

Persönlich nehme ich allerdings, dass in der letzten Woche gleich zwei Paar meiner Lieblingsschuhe auseinanderfielen, die Katzenschuhe und die Sneaker. Zwar kaufe ich selbstauferlegt nur noch Schuhe, wenn dafür ein altes Paar in den Müll wandert, mit einer derartigen Aufgabe sah ich mich allerdings lange nicht konfrontiert: Nicht nur ggf. zwei Paar Schuhe zu ersetzen, sondern quasi auch noch solche, die das Zeug zum Lieblingsschuh haben. Gar nicht so einfach, wie ich beim Streifzug durch die örtlich ansässigen Schuhgeschäfte feststellte. Also ab zu Camper, mit denen ich seit Jahren liebäugle, allerdings immer aus (welchenauchimmer)Gründen verweigere, Geld dorthin zu tragen. Um die Investition in einen Unternehmensanteil ein Paar Schuhe von dort zu rechtfertigen, hielt ich gleich drei freundliche Verkäufer für ungefähr eine Stunde auf Trab. Einen, der mir regulär alle möglichen Schuhvariationen (Modell mit Kokoseinlegesohle, das mit Kautschuk, Männchenversion, Weibchenversion, etc) herantragen durfte, eine nächste, die ich, nonchalant wie ich bin, befragte, ob es den durchaus schönen Stoffschuh an ihren Füßen auch in einer schönen Farbe, zum Beispiel in schwarz, gäbe, und einen dritten, der sich vorerst zugegeben ungefragt in die Beratungen einmischte, mir aber später den von meinem regulären Verkäufer eingetüteten Herrenschuh mit khaki („Revolutionär," mögen Sie denken, "sie kauft mal nicht schwarz oder rot“, aber warten Sie ab!) doch noch gegen den im Moment des Umdrehens in einer Nische vor der Kasse entdeckten (Tusch!) schwarz-roten Weibchenschuh derselben Machart umtauschen musste, weil nämlich der ursprünglich für mich zuständige Verkäufer Feierabend machte. Jaha, schön war das; ein weiteres Paar Schuhe wollte ich dann trotzdem nicht mehr erwerben - und bitte halten Sie mir den Daumen, dass so schnell nichts mehr kaputt geht. Anstrengend war das nämlich auch.

Auch anstrengend war der gestrige Abend, nicht wegen des Besuchs oder der kurzen Vorlaufzeit nach Arbeiten, Einkaufen, Kochen vor Ankunft desselben, sondern wegen des Besuchs einer Party. Zwar war ich bereits vorgewarnt, zum Tanz in den Mai würde sich Gott und die Welt aufmachen, so richtig ernst nahm ich diese Warnung dann aber doch nicht, und so zogen wir beschwingt los, zu dieser Party in einem Club, der eigentlich groß genug sein müsste, um dichtes Gedränge und Geschiebe zu verhindern. Denkste. Drei Stunden nach Betreten der Halle war mein Aggressionspotential dermaßen hoch, dass ich zum Klang meines Kills-Lieblingsliedes die entsprechende Textzeile gern realisieren und mal ein paar der richtigen Leuten richtig auf die Fresse hauen über ihr ungebührliches Verhalten informieren wollte.
Aus Friedensliebegründen beschlossen wir dann aber doch, ohne größere Aufruhr zu gehen. Draußen eine Schlange bis zur Straße, die uns überzeugte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Positives des Abends: diese Band. Erfrischend anders. Gut, wild, schön. Mit Glockenspiel und Bassgitarre. Ha!

Nachts daheim die letzten Biere zu Zitronenkeksen verzehrt, ein paar tiefgründig-trunkene Gespräche geführt und in einen tiefen Schlaf gefallen, aus dem ich heute derart erholt aufwachte, dass ich nun nach ausgiebigem Frühstück und Verabschiedung des Besuchs mit der frisch erstandenen superstarken Taschenlampe frohen Mutes den Gang in den feuchten Keller ohne elektrisches Licht im zweiten Untergeschoss wagen werde - erst aufräumen, dann, wo ich schon mal dort bin, auch ein bisschen lachen. Wünschen Sie mir Glück, und sollte ich spätestens übermorgen hier nicht wieder erscheinen, haben die Kellermonster mich erlegt. Für diesen Fall: War schön, Sie kennengelernt zu haben.
[Look at me, I m Roy.]
 
 
30
April
(Gern mal) Öfter tun.
Eine Bewerbung schreiben, von der man einerseits aus Vernunfts- und Finanzgründen erhoffen muss, dass sie akzeptiert wird, aus reinen Herzensgründen erhoffen will, dass sie abgelehnt wird. Ist gar nicht so unlustig, irgendwie. Das schöne Scheißegalgefühl beim Warten auf die endgültige Antwort, die sehr wahrscheinlich negativ sein wird, könnte ich öfter mal gebrauchen.
[Look at me, I m Roy.]
 
 
Love As A Foreign Language
Too much, too fast;
but I got no time, you know?

No caution
no deliberation
to avoid shutdown
to avoid myself
again

I trust my feelings still
coz I like to be rejected
[Please dont take my picture]
 
 
You Were In That Dream That I Was Dreaming I Was Dreaming In A Dream
Wie kann, bei einem Menschen, den man erst so kurz kennt, die Angst so gross sein, ihn wieder aus dem Herzen gerissen zu bekommen?
[dont cry tonite, or if you do please leave the room]
 
 
Louder Than Fiction
[Please dont take my picture]
 
 
wechselnd anwesend seit 8147 Tagen
status
You're not logged in ... login
tour de force
find!
 
The good, the bad & the ugly
Blindschleicher coderwelsh/synchron./ il giardino Kopffüssler le bufflon Luzilla mad Pappnase signalements Teilzeitgigant das vert 37

Musique (Automatique):
Auf ein neues Coast is clear Popnutten Totally Fuzzy txt.