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04
September
Sie sagt, sie ist es leid, seit 20 Jahren immer nur an ihn zu denken, ihn zu versorgen, seine Nörgeleien und seine Krankheit, die er in jeder Beziehung ihr gegenüber ausnutzt, zu ertragen. Sie ist das ständige Theater leid, in dem immer er die Hauptrolle spielt. Sie will einmal ihr Leben genießen, weggehen, in Urlaub fahren, sich freuen, morgens aufzuwachen.
Sie sagt, sie dachte sie hätte Freunde in diesem Unternehmen, unserem gemeinsamen Arbeitgeber, mit denen ist sie ausgegangen, hat sich ihnen anvertraut. Hinter ihrem Rücken haben sie gelästert. Ich frage mich, warum sie gerade mir das jetzt anvertraut, die sie kaum kennt, und bereits während dessen höre ich mich sagen, wenn es nicht mehr geht, dann musst du gehen und sie sagt nein, er muss dann gehen. Die Wohnung gehört mir. Ich möchte antworten, gut so, schmeiß den Arsch endlich raus, du hast einen wie ihn nicht verdient und er eine wie dich erst recht nicht, aber was weiß denn ich. Ich weiß, was ich sehe, daraus bilde ich mir meine Meinung, ob sie richtig ist oder nicht, kann ich nicht einschätzen. Ihr fällt ein, ach besser nicht, was sollen denn die Kollegen sich dann erst das Maul zerreißen. Für den Moment bin ich sprachlos, und das ist vielleicht auch besser so.
03
September
Alles, woran ich denken kann.
Angesichts des penetranten Geruchs nach Zahnarzt, Desinfektion und körperlichem Schmerz im Treppenhaus in Verbindung mit den beiden Arztschildern an der Wand realisiere ich heute erstmals, warum ich mich bereits beim Betreten dieses Bürogebäudes so unwohl fühle.
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