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07
Januar
Die Vorstellung von der Einmaligkeit der menschlichen Person ist nur eine pathetische Absurdität. Man erinnert sich an sein eigenes Leben, schreibt Schopenhauer irgendwo, kaum besser als an einen Roman, den man irgendwann gelesen hat. Ja, so ist das: kaum besser.

Michel Houellebecq - Plattform

Dank an Herrn typ.o - ohne konkreten Hinweis hätte ich wohl weiterhin verweigert, mir den Tag ansprechend fremdversauen zu lassen.
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Stockholm, ganz kurz


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06
Januar
Und wieso
mich die immer gleichen, murmeltierartigen Erlebnisse mit den immer gleichen Personen doch immer wieder so beschäftigen, kann ich auch nicht sachlich begründen.
[Mitmenschen]
 
 
Richtig Lust auf mehr macht mir beim Heimkommen nach über-einwöchiger Abwesenheit nicht nur, aber auch der Spruch meiner Mutter auf dem Anrufbeantworter. Es startet harmlos mit dem guten Neujahrswünschen, um sich zu einer saftigen Beschwerde über die Nichtmeldung meinerseits auszuwachsen.
Ich weiß genau, wenn ich zurückrufe, lässt sie es nicht dabei bewenden sondern startet einen erneuten Beschwerdegang und ich werde den Drang, spontan aufzulegen, mühsam unterdrücken müssen.
Warum meint sie eigentlich, sie könnte irgendjemanden mit dieser Art des Terrors an sich binden, ihn dazu bewegen, sich öfter oder lieber zu melden? Oder geht es tatsächlich nur um "öfter" und nicht um "lieber"? Hat sie das damals bei ihren Freunden auch so gemacht? Und wenn, hats gewirkt? Würde mich wundern.
Wenn ich dann demnächst meinem Erzeuger genug im Geiste dafür gedankt haben werde, dass sein Erbgut insgesamt stärker bei mir zum Einsatz gekommen ist als das meiner Mutter (wenn man ihm sonst schon für nichts danken kann...), werde ich wohl mal den Gang nach Canossa antreten.
Andererseits, ich könnte ihr auch die obigen Fragen stellen. Vielleicht krieg ich sogar brauchbare Antworten und werde nicht abgewatscht. Die Erfahrung lehrt zwar, dass nicht, aber wer weiß - vielleicht hat sie ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst und noch nicht wieder vergessen.
[Mitmenschen]
 
 
Seltsam ereignislose Tage, die man ans Bett gefesselt verbringt. Zwischen Wegdämmern und Wachsein entscheidet nur ein kurzer Moment, Kontakte werden bis auf das nötige Minimum heruntergefahren, alles schmerzt und man weiß nicht, was hat man nur phantasiert, was war wirklich. Zum vertanen Urlaub, da man die Stadt, die man eigentlich erleben wollte, allenfalls hinter den Fenstern der Bleibe erlebt hat, kommt die vertane Zeit ansich, in der man doch zumindest mal ein paar weitere Bücher lesen, ein paar neue CDs hätte hören können. 2004 führt sich nicht gut ein. Auskommen müssen wir wohl trotzdem miteinander.
[sub zero]
 
 
"Eine Galore, bitte."
*fragender Gesichtsausdruck*
"Ich hätte gern eine GALORE."
"Ach so, Sie wolln ne Gala?"
"Nein, eine Galore. g-a-l-o-r-e, das Interviewmagazin, Sie haben das dort im Schaufenster aushängen."
"Ach, das...."
Mit leicht säuerlichem Gesichtsausdruck händigt die Verkäuferin mir dieses liederliche Heft anstelle der seriösen Lektüre aus. Wieder einen Menschen enttäuscht.
Das Heft indes ist interessant.
[Mitmenschen]
 
 
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