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26
Oktober
gesehen, letztens schon. Ein sehr introvertierter, stiller Film.
Davon mitgenommen: Dylan Thomas´s "And death shall have no dominion", welches bis dato an mir vorbeigegangen war. Nur bildlich gesehen, natürlich. Dass Herr Clooney mitspielte, schränkte mein Vergnügen nicht im geringsten ein.

And death shall have no dominion.
Dead men naked they shall be one
With the men in the wind and the west moon;
When their bones are picked clean an the clean bones gone,
They shall have stars at elbow and foot;
Though they go mad they shall be sane,
Though they sink through the sea they shall rise again;
Though lovers be lost love shall not;
And death shall have no dominion.


Hier nur ein Auszug davon.

 
 
Abteilung Seelenstriptease, minderpeinlich
Warum die Beziehung nicht gehalten hat, darüber denke ich manchmal nach, wenn ich ihn treffe, wie gestern.
Der Gedanke hat seine Berechtigung, denn immerhin verbrachten wir eine nicht unbeträchtliche Anzahl an durchaus prägenden Jahren miteinander, ich richtete mich bereits gedanklich in einer kinderreichen Zukunft mit Eigenheim und natürlich diesem Mann ein, nicht unbedingt höchst tirilierend, aber doch zufrieden mit dem Gang, den die Dinge nehmen sollten.
Bis der Mensch in mein Leben trat, den ich dieser Tage als meinen besten Freund bezeichne, den ich damals nur entfernt kannte und schnell extrem nah auf eine nicht sexuelle Art kennenlernte, dem ich gute Tipps für seine damalige Situation zukommen ließ, die ich in meiner eigenen besser auch anwenden sollte, wie mir auffiel.
Mir fiel ebenfalls auf, dass ich meine Gedanken an dem Punkt, an dem sie kritisches Terrain erreichten, bereits seit längerer Zeit abwürgte, ihnen den Durchgang verweigerte, um Schlimmes abzuwenden. So lebte ich vor mich hin, dann und wann von Ekel vor mir selbst und der Anwandlung, der Sache doch noch auf den Grund zu gehen, heimgesucht.
Meinen später besten Freund kennen zu lernen, war wie ein Befreiungsschlag für mich - ich dachte die Gedanken ja nicht für mich, sondern für ihn, somit waren ihnen keine Grenzen gesetzt, ich konnte nach Herzenslust graben, wühlen, suchen.
Was ich fand, bewirkte Übelkeit - wie Fahrgeschäftsübelkeit, ich fuhr gedanklich und gefühlsmäßig Achterbahn, immer wieder. Ohne Pause.
Er hatte mich als Person geprägt, mich immer wieder aufgerichtet, wenn meine Familie es geschafft hatte, mich in ein depressives, kleines, ungeliebtes Wesen zu verwandeln, er hatte mir Werte vermittelt, die ich vorher nicht kannte und mich zu einer - seiner - Familie gebracht, die mir das an Familie gab, was ich brauchte, in Vertretung meiner eigenen.
Kurzum, er hatte dafür gesorgt, dass ich nicht spätestens im Alter von 19,20 Jahren in irgendeiner Nervenheilanstalt landete, sondern im großen und ganzen nicht unbeschadet, aber zumindest aufrecht durchs Leben ging.
Was er aber auch bewirkte, war das Gefühl meiner Unterlegenheit ihm gegenüber; selbst starker, zumindest streitsamer und starrköpfiger Charakter, musste ich mich oftmals seinen Argumentationen beugen; er konnte glauben machen, dass rot grün sei und umgekehrt.
Dies sehe ich nicht als seinen Fehler an; wäre das nicht eine seiner hervorstechenden Fähigkeiten gewesen, hätte er mir nie vermitteln können, dass ich die Gute war und nicht meine Familie.
Der Fehler lag bei mir, denn nach einer Weile fügte ich mich, diskutierte nicht mehr. Wer konnte schon wissen, wie lange er es aushielte, ständig meinen Seelsorger darzustellen, wenn ich auch noch renitent auf meinem Recht beharrte? Ich vermied Konflikte, machte mich kleiner als ich war. Kam schlussendlich doch wieder zu der Meinung, ich sei nicht liebenswert, für niemanden. Außer ihn. Hasste mich dafür, hasste ihn dafür. Konnte aber nicht darüber reden, aus Angst, ihn dann zu verlieren, denn das wollte ich nicht. Ich sah mich ohne ihn als nicht (über-)lebensfähig an.

Dass es anders sein könnte, ahnte ich bereits in den Tagen, als ich anfing, darüber zu grübeln. Dass es anders ist, weiß ich jetzt.
Die Trennung war damals logische, unangenehme und schmerzhafte Schlussfolgerung meiner frei gewordenen Gedanken - sie schmerzt mitunter noch immer, wenn auch aus eher nostalgischen Gründen.
Wenn ich ihn allerdings, wie gestern, treffe, in einer Runde, die aus uns beiden und den jeweiligen dauerhaften Nachfolgern besteht, wir alle freundschaftlich und ausgesprochen interessiert miteinander umgehen, glaube ich, das Richtige getan zu haben. Und das ist ein gutes Gefühl.

 
 
Tippfehler
Ich will mich bessern und bei den nächsten Einträgen wieder etwas mehr darauf achten, dass meine mitunter dicken Finger die richtigen Tasten treffen; es sah ja manchmal schlimm aus, was ich da so rausgetippt hatte im Eifer des Gefechts.
Entschuldigung, auch im Namen meiner Eltern, für diese Sauerei Nachlässigkeit. Soll nicht wieder vorkommen.

 
 
Rubrik Service, den die Welt nicht braucht
Bitte sag mir einer, dass kein Mensch dieser Welt diesen Geisterstunden-Service der Post zu nutzen auch nur in Erwägung ziehen wird.


 
 
25
Oktober
Frisbee hat was Tolles gefunden, das ich selbst gern gefunden hätte: http://frisbee.blogger.de/stories/7100/

Macht glücklich und ist frei von Nutzen. So hab ich das gern.

 
 
Alle Jahre wieder
Aldi Süd hat ab 30.10. wieder diese unsäglichen Janosch-Kalender im A2-Format im Angebot. Für 4,59 - ist ein echtes Schnäppchen.
Geht schnell und kauft sie alle weg!
Dann kann niemand, den ich real mal treffen könnte, oder mit dem ich gar zusammen arbeite, sich schon wieder so ein Teil zulegen. Wer Janosch ebenfalls nicht mag mir aber trotzdem etwas Gutes tun will, kann auch gern das Pendant von Diddl käuflich erwerben.
Danke.

 
 
Monokultur. Zumindest sowas wie.
Vom Nachbarn oben betrieben.
Man sieht und hört ihn fast nie. Wenn er aber doch einmal zu hören ist, dann beschallt er das Haus mit ein und demselben Lied in stundenlanger Schleife. Mehrere Tage hintereinander.

Vor drei Wochen war es Europe´s "The final countdown",
letzte Woche von selbiger Combo "Carrie".

Diese Woche wurde mein Flehen erhört und er wechselte die Stilrichtung, weg vom pathostriefenden Achtzigerjahre-Bombastrock, hin zu Alphaville; "Forever Young", immerhin.

Konstruktiver Vorschlag zur Güte: er könnte zumindest mal etwas für seine (und meine) Horizonterweiterung tun und Musik spielen, die wir beide noch nicht so gut kennen.
Oder wenigstens welche, die ich erträglich finde. Europe hab ich damals schon gehasst, und das hat sich seitdem nicht wirklich geändert.
Oder die Lautstärke so weit runterdrehen, dass ich mich noch auf "Zementgarten" konzentrieren kann. Nur heute Abend. Bitte.

 
 
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