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24
Oktober
Tag.
Es gab doch noch einen Leihwagen. Den holte ich gerade ab - verbunden mit einem Spaziergang, im Park Laub aufstöbern, mich an den Farben freuen, wenn auch fröstelnd im Mantel eingewickelt.
Tage, die ich allein verbringen kann, brauche ich, auch die Wohnung für mich, gelegentlich. Schade. Hätte es keinen Leihwagen gegeben, wäre mir die Entscheidung des Besuchs morgen abgenommen worden. So werden wir wohl hinfahren müssen, eine zweischneidige Sache. Besuch bei den Eltern, anlässlich meines eigenen Geburtstages, wegen dem sie sich nicht in der Lage sehen, mich zu besuchen. [Ach Kind, du weißt doch, wie gestresst wir sind, kommt ihr doch lieber her. Aber ihr kennt die Wohnung nicht. Wir wissen doch, wie du wohnst. Woher? Wir haben dich doch besucht, als du noch in der Nähe wohntest. Das ist fünf Jahre, drei Umzüge und einen Lebenspartner her, Frau Mutter. Trotzdem, kommt ihr her]. Keine Lust auf Konflikt, deswegen zugesagt. Dumm eigentlich, der entsteht doch sowieso. Zu spät. Andererseits, wenn ich dort bin, kann ich entscheiden, wann es Zeit ist zu gehen. Schokomousse will gemacht werden, mein Beitrag zu meinem Geburtstagsessen. Lieber wär mir eine Ingwermousse, aber damit kann man die Damen und Herren Familie nicht begeistern. Auf dem Heimweg beim Versuch, in drei verschiedenen Läden Tütenzwiebelsuppe käuflich zu erwerben, gescheitert. Wusste gar nicht, dass die vom Aussterben bedroht ist. Nun gut, ich brauche sie. Im vierten Laden fündig geworden. Endlich. Anruf von N. dazwischen, ob ich mitkomme zu Saturn, CDs kaufen. Gern, aber angesichts der bereits wartenden Stapel sag ich lieber ab. Reparatur wird ja auch sicher teuer. Gelassene Stimmung, trotzdem. Eigenartig.
Seltsames Ziehen
in meiner Magengegend macht sich beim Lesen Ihres verschobenen Mutter-Tochter-Konfliktes bemerkbar. Gar zu genau erinnere ich mich an ähnliche Situationen, in denen mich immer besonders die hartnäckige Ignoranz seitens der Damen & Herren Eltern wütend gemacht hat.
Aber trotzdem und gerade deswegen um so mehr: herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Alles Gute! Und ein schönes Wochenende! Lassen Sie sich die gelassene Stimmung nicht verderben. Vielen Dank, Herr grapf.
Auch für die Glückwünsche, wenn auch der Geburtstag selbst bereits ein paar Tage her ist.
Zum Thema "elterliche Ignoranz" zitiere ich mich jetzt einmal selbst: unerklärliche, da viel zu lang anhaltende, postnatale Dankbarkeit führt dazu, sich doch immer wieder ins Schicksal zu fügen und nicht daran zu verzweifeln. Wenn auch ihre elterliche Liebe krüppelartig ist, so meinen sie es doch gut - sie tun es nur schlecht. Die besten Wünsche an Sie zurück :) Happy Birthday 2 U...
Wenn auch nachträglich, dennoch herzlichst!
Bezüglich Eltern: Habe auch im letzten Jahr festgestellt, dass die sehr einnehmend sein können. Vor allem vermitteln sie einem gerne ein schlechtes Gewissen, wenn man "nein" sagt. Aber sie benutzen dieses Wort ständig. Oder - nee, gar nicht wahr. Sie reden drumherum, sagen "nein" ohne es wirklich zu sagen. Wo kann man das lernen? In der VHS jedenfalls nicht ;)
Vielleicht gibts einen Elternvorbereitungskurs "Kinder mit Worthüllen und Phrasen in den Wahnsinn treiben". Ähnliches wird ja pubertierenden Kindern auch nachgesagt, nur umgekehrt. Was war denn der Antrieb deiner Eltern im letzten Jahr? Und warum so spät erst? Meine haben quasi direkt angefangen... Ansonsten: danke für die Wünsche. |