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Oktober
Durs Grünbein
Alt siehst du aus, young dog. Atomzeitalt.
Neugierig morgens, schwer von Rest-Rationen Bildsatter Träume streunst du in den Tag, Gebremst vom Autostrom im Smog, den Sprachen Gedruckt auf breitgewalztem Holz, dem Brei An dem nicht zu ersticken es viel List braucht. Denn was du sein sollst, gibt dein Phänotyp Der Fetisch, jedem sichtbar, vor: ein Deutscher. Weiß…männlich…mittelgroß…brünett. Das reicht Vielleicht für siebzig Jahre Kampf ums Dasein. Wenn's hochkommt, hält Geduld den Rotz zurück. Doch droht mit Schlimmsten immerhin auch dir Die Dummheit, das Gesumm der Hirnmaschine Von der es heißt, sie produziert sich selbst. Künstler gefunden bei Synapse. Hier mehr davon: http://www.suhrkamp.de/autoren/gruenbein/biblio/40375.htm
bin zum ersten Mal
hier und gleich so ein Teil hier zu finden. Hammerhart. Das sind Gedichte wie ich sie mag.
Danke für den Link! rollinger Gesprochen
Ja - das ist Grünbein wie ich ihn mag. Leider sind seine letzten beiden Bände zu klassisch (Griechenland, Rom) orientiert.
Schädelbasislektion und Grauzone morgens - the best, dann Falten und Fallen, den teueren Toten Hier vom Dichter selbst: LYrikline Grünbein |