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Oktober
08.09.2003
Himmel. Gerade beim Einkaufen musste ich mit Entsetzen feststellen, dass es schon wieder Weihnachtsschnaterkram gibt. Alle sind sie wieder da: Christstollen, Pfeffernüsse, Lebkuchen, Spekulatius.
Von meiner persönlichen kleinen Schwäche für Lebkuchen, die das ganz spannend findet, mal abgesehen, befremdet es mich Jahr für Jahr, wie das Zeux wieder eine Woche eher in den Regalen steht als noch im Jahr davor. Bringt mich zum nächsten Gedanken: wie konsequent schaffe ich es wohl dieses Jahr, den Weihnachtskelch möglichst unbeeinträchtigt an mir vorüber ziehen zu lassen? Stand des letzten Jahres: kein Baum, keine Messe (sowieso nicht, aber an Weihnachten erst recht nicht), keine Weihnachtsdeko, keine Geschenke. Mit der Einschränkung, dass Eltern noch Geschenke verteilen und erhalten wollten und sich damit auch durchgesetzt haben. Dieses Jahr ist dann wohl _der_ Punkt auf der Tagesordnung. Und das alljährlich beliebte: "Wo verbringen wir das Fest?" Meines Erachtens gilt, wenn ich in einer eigenen, wenn auch kleinen, Familie lebe, habe ich meinen Schwerpunkt in dieser Familie und muss mich nicht die gesamten freien Tage bei irgendwem einbuchen, um nur ja den familiären Weihnachtsfrieden zu sichern. Zumal der ja eh immer so eine Sache ist - bis mittags wird gerödelt, was das Zeug hält, die rödelnde Person steigert sich in blinden Hass den unbeteiligten Anderen gegenüber, bis sie kurz nach Mittag explodiert. Es fliegen Teller, wahlweise auch fiese Bemerkungen oder wüste Beschimpfungen durch die Räume. Da wird beleidigt, gehetzt, geschnauft und verletzt. Hauptsache, wenn die Kerzen angezündet werden, ist alles harmonisch. Nein Danke! Lesen Sie demnächst an dieser Stelle, was aus dem guten Vorsatz für Weihnachten 2003 geworden ist.
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