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06
November
Hey Konsumwut,
ich weiß ja, du magst dich wirklich so gar nicht von dieser Eigenschaft namens Vernunft, die nebenan wohnt, im Zaum halten lassen.
Ich weiß, du machst, dass ich, typisch Frau, an keinem Schuhladen vorbeigehen kann, ohne magisch angezogen hereinzustolpern und meistens auch zu kaufen. Ebenso ist es mit Klamotten, das kann ich auch noch akzeptieren. Dass ich zudem auch sehr gern Bücher, CDs und DVDs besitze, macht die Sache schon schwierig - schließlich hab ich auch nur eine normale 38-Stunden-Woche mit durchaus akzeptablem, aber nicht unendlich wiederholt ausgezahltem Gehalt. Wenn weg, dann weg, verstehst du? Wenn du, liebe Konsumwut, mich, wie heute geschehen, völlig willenlos machst und zwingst, mittels VISA und EC-Karte einen nicht zu kleinen Teil meines Monatsgehalts bereits Anfang des Monats nicht nur für Schuhe und Klamotten, sondern auch noch einen ordentlichen Stapel Bücher auszugeben, ungeachtet der Tatsache, dass ein bislang ungelesener Stapel bereits daheim auf mich wartet, ich schon mindestens drei vergleichbare Paare Schuhe besitze und der just erstandene Rock ebenfalls einer von vielen gleichartigen ist, werde ich böse auf dich. Wenn ich böse werde, lasse ich dich demnächst daheim, wenn ich losgehe. Du kommst mir nicht mehr vor die Tür, bis du wieder ein bisschen maßvoller geworden bist. Stubenarrest. Jetzt geh spielen. PS: Und sei froh, dass du diesen Haufen CDs schon letzte Woche eingesackt hast.
Mit Wiederkennungswert
O-oh, das ist mir alles so bekannt. Vor allem das mit den Büchern (und den daheim liegenden Stapeln ungelesener welcher - einige werd ich wohl nie lesen, die interessieren mich gar nicht mehr!).
Heute schon News gesehen? Die haben jetzt wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn den Verstand ausschaltet, wenn man ein Geschäft betritt! Nicht, dass wir das nicht eh schon gewusst hätten. Aber überraschenderweise gilt das nicht nur für Frauen... Jaha!!! Bei Männern wirken nur die anderen Geschäfte - und damit Preislagen im Wert von Porsche und Co... Jau, im Radio.
Allerdings gings bei "meiner" Reportage mehr um Markenprodukte und No-Name-Sachen - nach dem Motto: Markenprodukte ziehen an, die anderen werden instinktiv abgestoßen. Für mich allerdings nicht nachvollziehbar, mich macht ein Markenprodukt nicht besonders an...
Zu den Büchern: vielleicht können wir ja tauschen? Hab nämlich auch noch so einige, bei denen ich deine Vermutung teile.
Du sprichst mir aus der Seele
Hmm, ich hab dann auch mal irgendwann gemerkt, dass ich ca. 7 Shirts besitze (eines davon frisch, frei, fröhlich neu erstanden), die mehr oder weniger identisch sind.
Und nicht gelesene Bücher bevölkern mittlerweile mehr als eine Regalfläche. Aber man ist ja sooo stimmungsabhängig, als Frau ;o)
Kreditkarte ist...
besonders gefährlich "das wird ja erst nächsten Monat abgebucht"
Was mir gut gefällt
ist die Sache mit dem Stubenarrest für die Konsumwut. Wirklich sehr hübsche Idee. :-)
Eine einigermaßen trainierte Konsumwut sitzt sowas auf der linken A....backe ab, befürchte ich. ;-)
Man könnte
der Konsumwut ja auch Zügel anlegen. Das habbich schon mal erfolgreich praktiziert. ;-)
Meine Konsumwut
soll wissen, dass ich sie trotzdem lieb habe, deswegen gibts nicht sofort Prügel. Falls der Stubenarrest allerdings keine Wirkung zeigt, werde ich mir geeignete Erziehungsmaßnahmen einfallen lassen müssen... ;)
mein Rezept:
schauen Sie sich, statt in realen Geschäften einzukaufen, die begehrte Ware im Internet an, suchen Sie Preisvergleichsseiten und Testberichte. Vertiefen Sie sich in die spezifischen Vor- und Nachteile genau der Schuhe, die Ihnen so unverzichtbar erscheinen.
Sie werden merken, daß die Sucht nach kurzer Zeit merklich Dämpfer bekommt. Nächster Schritt: Geschäfte nicht mehr wirklich betreten, sondern nur ins Schaufenster gucken, dabei an die gelesenen (niederschmetternden) Testberichte denken. So ernähre ich meine Familie. Herr phileas,
Ihre Männlichkeit springt mich an ;)
Schuhe haben nur einen elementaren Vorteil: sie sehen gut aus. Müssen nichtmals bequem sein, wirklich nicht. Und der Rest... naja. Letztlich habe ich versucht, mich vom Kleiderkauf abzuhalten, indem ich mir ein völlig unrealistisches sowie ungesundes Diätziel setzte, bis zu dessen Erreichen ich nichts mehr kaufen wollte. Bin gescheitert. Kinderkörper is nix für Mutters Tochter ;o) |