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30
April
(Gern mal) Öfter tun.
Eine Bewerbung schreiben, von der man einerseits aus Vernunfts- und Finanzgründen erhoffen muss, dass sie akzeptiert wird, aus reinen Herzensgründen erhoffen will, dass sie abgelehnt wird. Ist gar nicht so unlustig, irgendwie. Das schöne Scheißegalgefühl beim Warten auf die endgültige Antwort, die sehr wahrscheinlich negativ sein wird, könnte ich öfter mal gebrauchen.
[Look at me, I m Roy.]

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Auch an das Scheißegalgefühl gewöhnt man sich rasch. Weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist.
 
Scheißegal ist meistens eher schlecht.
 
Wenn einem fast nie was scheißegal ist, ist das Gefühl tatsächlich gar nicht mal so schlecht, eine Gewöhnung daran kann ich bei mir also mit ziemlicher Sicherheit ausschließen. Insofern muss ich für mich nicht bewerten, wie die Gewöhnung einzuschätzen wäre. Das ist aber auch typbedingt. Irgendwie.
 
Von der moralischen Dings und der allgemeinen Daherlebensweise ist das natürlich undufte; ich meinte es auch eher Richtung beruflichem Anschlussverfahren.
 
Dachte ich mir schon. Aber auch da gilt für mich, meist ist mir das (leider) nicht egal. Macht das Leben irgendwie schwerer als notwendig.
 
Dann wünsche ich wohl mal Glück, oder eben auch nicht.

Bei mir rochiert es derzeit eher unkontrolliert zwischen "wird schon werden", scheißegal und totalpanik. Nicht uninteressant dieser Zustand...
 
"wird schon werden", scheißegal und totalpanik

Das betrifft dann mein gesamtes, restliches Leben, bezüglich des Jobs ist es tatsächlich so. Mein vollmundiges "Wenn du erstmal ganz unten bist, kann dich eh nichts mehr schrecken" muss ich wohl auch ein wenig zurücknehmen. Aber nur ein wenig, und ich geb´s auch nur hier dir gegenüber zu ;)
 
Wenn Sie dann noch aufhören, überhaupt auf eine Antwort zu warten, das wäre der Superlativ von scheißegal.
(Darf man Ihnen trotzdem eine herzensgründlich erhoffbare Stelle wünschen?)
 
Darf man, sehr gern. Danke.
Wobei es ja so ist, ich brauche die nur für nebenbei, die zukünftigen Pläne sehen ja nochmal Lernen vor. Da man aber meint, Menschen ab einem bestimmten Alter hätten kein Recht mehr auf Bafög, unabhängig davon, ob sie vorher schonmal studiert haben oder nicht, muss ich mich wohl oder übel vollständig selbst finanzieren.

Daher genau obiger Zwiespalt: Es macht Sinn, mich versetzen zu lassen, Stunden zu reduzieren und relativ viel Geld für qualifizierte Arbeit mit relativ wenigen Arbeitsstunden zu erhalten. Rein mental gesehen macht das gar keinen Sinn; mein Lamento über die Arbeit begleiten Sie ja nun auch schon einige Jahre.
 
Sie bewerben sich demnach auf die Stelle, um Ihre eigentlichen Pläne verwirklichen zu können, das, woran mutmaßlich Ihr Herz hängt. Also ich finde schon, dass das Sinn macht.
 
"Sie bewerben sich demnach auf die Stelle, um Ihre eigentlichen Pläne verwirklichen zu können, das, woran mutmaßlich Ihr Herz hängt."

Toller Plan. Dann nur bitte hoffen, dass es auch so klappt und die Stelle noch Platz für Pläne und Herz lässt. Schiefgehen kann so was recht schnell. Fragen sie mich...
 
Die Stelle werde ich sowieso nicht kriegen, in keiner der beiden möglichen Abteilungen; die quasi-Absagen wegen "keine Stellen, wenn auch Bedarf" habe ich ja bereits mündlich. Jetzt könnte nur noch die Personalabteilung einschreiten, da wir aber ja alle viel zu viele sind und den ganzen Tag gelangweilt mit dem Daumen im Hintern rumsitzen (Vorsicht, Ironie), sind die froh um jeden, der geht, zumal freiwillig. Zumindest vermute ich das ganz stark.

@ giardino: Genau das war die Argumentation, die mich umstimmte, es zumindest zu versuchen. So ganz glauben konnte ich der aber selbst nicht. Insofern: Eigentlich egal, wie die Entscheidung von dort fallen wird. Überleben werde ich auch irgendwie anders, ich bin ein Stehaufmännchen.
 
Kellnern wird ja auch unterschätzt...
 
Herzlichen Dank. Ich muss dann immer mittrinken, Sturzbetrunkene ertrag ich nur, wenn ich selbst betrunken bin.
 
Das könnte mich dann allerdings sogar mal veranlassen in die verhasste Stadt zu Besuch zu kommen.
 
Wenn ich mich kellnernd zusammen mit dir abschieße? Du bist doch sofort betrunken, da muss ich aber ordentlich vorglühen, bevor du antreten darfst ;)

Aber natürlich nehme ich dich beim Wort, sollte ich wirklich kellnern gehen. Ha.
 
Ha. Das gilt aber leider nur für Bier. Wein und Grappa und son Zeugs kann ich stundenlang trinken. Kommt also ein bisschen darauf an, wo du kellnern wirst.

Für das wahrhaftige Spektakel empfehle ich übrigens anwesend zu sein, wenn ich mich mit einem Pitcher Cider befasse. Das geht niemals nie gut aus.
 
Ich weiß, was du nächsten Montag getan haben wirst.
Doppel-Ha.
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