letzte Kommentare / Ach, ach. All diese... monolog / .... und nach all... kopfherz / Oh, danke. Da freu... monolog / Öh, nö.... monolog / ... auch nach all... kopfherz / Sind Sie in Hamburg... arboretum / Super, ne? Ich hab... monolog / Ach, in der Luft... kid37 / Erledigt :) Da... monolog


27
August
Bei der Telefonauskunft.
"Guten Tag, bitte verbinden Sie mich zu Holz P*ssling"
"Sehr gern, ist der Eintrag privat oder gewerblich?"

Die Erleuchtung: Mein erstes Kind wird Holz heißen. Holz Monolog.
[humanoid interface]
 
 
20
August
Heute bei der Arbeit angesichts der anhaltend strammen Arbeitsvorräte, deren Zahl, würde ich sie als Euro auf dem Konto verbuchen können, mich nicht unbedingt glücklicher aber doch zumindest sorgloser machen würde, einem Meeting beigewohnt, welches mir und den anderen Geladenen die Vorstellungen des Vorstandes und anderer ferner Schreibtischtäter, wie der Vorräte Herr zu werden sei, näher bringen sollte.

Vorstellen konnte ich mir angesichts einer neulich schon eintrudelnden Mail eines Vorstandes bereits vor dem Meeting schon mehr als gut, worauf es hinauslaufen würde. Da mir bereits beim Lesen dieser Mail der Kamm auf ein ordentliches Maß angeschwollen war, konnte ich entsprechende Passagen im Meeting relativ gelassen aussitzen; andere jedoch belustigten mich in einem gewissen Maß bzw. führten zum angedachten Ausbruch offensiver Feindseligkeit. Rechtzeitig vor Ausbruch fiel mir glücklicherweise noch ein, dass das Ziel der Feindseligkeit auch nur jemand wäre, der die Entscheidungen, die andernorts fern der Realität getroffen werden, zu vertreten hat. Schnell warf ich mich also als Rächerin der Arbeitnehmerinteressen und allgemein der Vernunft in meine Siebenmeilenstiefel und machte mich in Richtung Vorstand auf, das glühende Schwert meines gerechten Zornes eifrig schwingend hielt ich also meinen Mund, zumal ich meinem Übergangsschef versprochen hatte, heute mal nicht aufmüpfige Fragen zu stellen, weil er pünktlich zur Mittagspause verschwinden müsse - ein sinnloses Unterfangen, wenn erstmal zu Diskutieren begonnen würde.

Und da ich mir als Vollzeitstudent und Teilzeitarbeitnehmer eh einen deutlich entspannteren Blick auf das Treiben der Vorstände leisten kann, lehnte ich mich also zurück, grinste mit deutlich sichtbaren Gedanken Richtung Vortragendem, der mich auch nonverbal zu verstehen schien, und hörte mir an, was meine mindestens moralische Pflicht sei, und was der Arbeitgeber im Gegenzug dafür zu geben bereit sein. Seele gegen Geld, quasi.

Zu Zeiten, als ich Vollzeit arbeitete und am Freitag Abend mehr als entnervt froh war, wieder eine Woche Arbeitshölle hinter mich gebracht zu haben, hätte ich neben Wut über die Anmaßung, zu fordern was gefordert wird, müde mit den Achseln gezuckt und mich verweigert; aus dem einfachen Grund, dass es mir nicht möglich war, auch noch das Wochenende der Arbeit zu opfern.
Da ich jetzt Teilzeit arbeite, werde ich mich wohl dem gerechten Vorwurf der Lieblingskollegin beugen, ich sei ein Wendehals, und der Aufforderung dringenden Bitte des Vorstands nachkommen. Meine Argumentation ist einfach: Früher hatte ich mehr Geld als Zeit. Jetzt habe ich zwar auch keine Zeit, aber noch weniger Geld. Nachvollziehbar, oder?

Beim Nachhausekommen stellte ich fest, dass der Verputzer noch da, also nicht fertig ist, in der Wohnung eine Luft wie ein subtropisches Schwimmparadies plus Mauergestank herrscht und die Katze quer über meine Tastatur gekotzt hat.

Und Sie so?
[Leben. All das.]
 
 
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The good, the bad & the ugly
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