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24
November
Karmacoma
Und wie man immer mal wieder mit einer distanzierten Genüsslichkeit das Treiben um einen herum betrachtet, das Hauen und Stechen und auch das kleine Scheitern, das man selbst vorhergesehen hat - dabei dem Einen oder Anderen die Pest an den Hals wünscht oder sich daran freut, dass andere die Dinge manchmal doch so sehen wie man selbst.
Mein Karma liegt darnieder.
Das ist es mir allerdings mehr als wert.
[humanoid interface]
 
 
19
November
Fragmental
Ich selbst halte mich für überwiegend umgänglich. Andere sehen das anders; insbesondere die, die ich selbst nicht für besonders umgänglich halte. Möglicherweise existiert ein Zusammenhang.

Der Mann am Computerarbeitsplatz neben mir hat einen dermaßen abartigen Mundgeruch, dass mir, obwohl er streng nach vorn atmet und ich keinesfalls auf seinem Schoß sitze, ziemlich schlecht wird. Gleich werde ich ihn bitten müssen zu gehen. Die Alternative wäre, ihm auf die Jacke zu kotzen; das muss er eigentlich einsehen.

Es gibt endlich ein neues ampyre-Lied: Miezkaserne 3000. Hören!

In der onkologischen Praxis werde ich Zeugin eines Aderlasses; eine sehr alte, sehr kranke Dame wird um einiges an Blut erleichert und sackt währenddessen in eine Ohnmacht. Der Arzt kommt eilig hinzu, man bringt sie zurück zu Bewusstsein und er befragt sie ausführlich zu früheren Ereignissen dieser Art. Als er erfährt, dass sie zwei bis dreimal pro Woche Ohnmachtsanfälle erleidet, allein lebt und nur Pflegestufe eins hat, streicht er ihr ganz sacht über die faltige, fleckige Wange und bittet sie, nachher noch einmal bei ihm im Zimmer hereinzuschauen. Diese Geste. Ich merke, wie mir die Rührungstränen in die Augen schießen (Elende Heulerei).

Eine CD mit norwegischen Trinkliedern geschenkt bekommen.
Mit dem kbB ausgemacht, dass wir uns am Wochenende gemeinsam betrinken und norwegisch gröhlen werden. Das wird ein Spaß. Überhaupt: zwei (Einhandzahlen!).

Kleines Scheitern halboffiziell und mir selbst gegenüber eingestanden; eine brauchbare Alternative gesucht und wohl auch gefunden. Selbstbezichtigung: Minimal. Ich scheine gelernt zu haben.

Die Mutter, wieder einmal besorgt, schlägt vor, sich an diesem Tag, den ich fürchte wie keinen anderen, frei zu nehmen und nach Berlin zu kommen. Früher war ihr selbst der Weg nach Köln zu weit, jetzt sind es mehrere 100 Kilometer mehr als damals.
Sie ist die letzte, die ich an diesem Tag bei mir haben will, aber ihr Angebot rührt mich an. Wir haben uns verändert, sie und ich, und unser Verhältnis zueinander auch.

Jetzt: Literaturrecherche zum Hausarbeitsthema, das ich mir selbst ausgesucht habe; vielleicht ein wenig hoch gegriffen. Aber es interessiert mich, und der Mensch wächst ja gerüchteweise mit seinen Aufgaben.

(Der Mann neben mir ist gegangen).
[Leben. All das.]
 
 
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