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08
September
Go with the Flow.
Stille Tage, derzeit. Oder nein, anders: Überhaupt nicht stille Tage,
ich rede, und ich schreibe, ich glaube gar, ich könnte bald Bücher
füllen mit dem, was ich schreibe und rede. Ich tu es nur nicht hier, denn hier gehört das, was ich zu schreiben und zu sagen habe, momentan nicht hin.
Privat, quasi. Und kennen Sie die Stelle aus einer der frühen, guten
Ally McBeal-Folgen, in der sie ausgefragt werden soll und mit einem "Das ist...hmm... privat!" antwortet, dabei so wunderbar mit den Augen rollt, als würde sie tatsächlich überlegen, dem Fragenden Rede und Antwort zu stehen, wer sie kennt, weiß aber genau, dass sie das im Traum nicht vorhat? Schön.

Und wenn ich nicht rede oder schreibe, dann malere ich, zwei Wände sind schon rot; über die Ausprägung der Farbe mag man diskutieren,
jedenfalls ist es nicht das rot, das ich wollte - auch nicht das, was ich
nach dem Anmischen erwartete. Schön ist es trotzdem. Ob es zum Sofa
passt, werde ich feststellen, wenn ich jemanden breitgeschlagen haben
werde, es kurz mit mir vor die Wand zu tragen. Und dann muss ich mir was einfallen lassen, fürchte ich. Rotkohl ist eigentlich nicht das, was ich an der Wand haben will, obwohl ich mich wie Bolle über die Einladung zum Essen des selbstgemachten Rotkohls freue.

Man ist gut zu mir, dieser Tage. Man schenkt mir Musik, viel Musik, und Aufmerksamkeit, und droht gar (werbefreie!) Schokolade an, die ich mir selbst aussuchen darf.
Talking about Musik, Sie alle sollten Rome hören, den ganzen Tag über. Nehmen Sie Urlaub, melden Sie sich krank, mir egal. Aber hören Sie Rome.

Und wieviel ich denn selbst gewagt hätte, fragte sie mich neulich noch, in einer anderen Sache, und ihre Rehaugen schauten mich mit dieser Mischung aus ehrlichem Interesse und leichter Belustigung, die ich so mag und die macht, dass ich mich gut aufgehoben fühle, an, ob ich denn irgendetwas riskiert hätte in dieser Sache. Ich? Ja, nein, äh, schon ein wenig. Nicht zuviel, darin bin ich meisterhaft geworden. Man kann wochenlang mit mir Kommunizieren ohne auch nur einmal den Eindruck zu haben, Antwort würde erhofft. Ich bin Meister im Formulieren von Nachrichten, die keiner Antwort bedürfen, immer darauf bedacht, im Zweifelsfall nicht das Gesicht zu verlieren.
Enttäuschungen prägen, und erzählen Sie mir nichts von den guten Dingen im Leben.
Manchmal traue aber sogar ich mich was.

Das Bett teile ich dieser Tage mit zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einer stammt aus Puntigam, der andere aus Uppsala.
Einer ist Detektiv, der andere Mathematiklehrer. Beider Charakter ist seltsam, während der eine aber das Leben mehr als Möglichkeit zu sehen scheint, sucht der andere nach Möglichkeiten, es zu beenden. Nachts, wenn ich dann irgendwann schlafen kann, lege ich einen von beiden auf den Nachttisch und falle in einen tiefen, aber wohl nicht traumlosen Schlaf. (Auch die S-Bahn teile ich mit ihnen, und seitdem führe ich einen täglichen Kampf mit dem Wunsch, die Haltestelle, an der ich endgültig aussteigen muss und die das Ende des Lesens bedeutet, zu ignorieren, einfach die Nase tiefer ins Buch zu stecken und weiterzufahren, immer weiter).

Und wie ich sie dann dort auf der hellblauen Bank neben dem feuernden Öfchen sitzen sehe, diesen Ausbund an Zähigkeit und Toughness, irgendwie zusammengesunken, versunken, ganz klein hinter ihrer riesigen Brille, da erfüllt eine so große Zuneigung mich, dass ich gar nicht recht weiß, wohin damit. Für sie; überhaupt, für diese Menschen in dieser Runde.

I want something good to die for
To make it beautiful to live.
[Leben. All das.]
 
 
02
September
Gesucht:
Wahrnehmungskatalysator.
Dringend.
[invert]
 
 
wechselnd anwesend seit 8143 Tagen
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