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01
März
I´m the Figurehead on the Ship of Fools.
Covenant, meine alten Helden, werfen vorausschauend vor der Veröffentlichung eines neuen Albums Demos des Monats auf den Markt - das erste mit dem Haujobb-Myer gibt´s jetzt auf ihrer Myspace-Seite.

Kann man ruhig mal hinhören.
[Devotionalienschrein]
 
 
29
Februar
Stadtteil, den ich mir nicht leisten kann Nummer eins der Wohnungen, mein wunderschöner Hoffnungsträger, verwandelt sich bereits beim Anmarsch in einen Frosch, sodass ich den Besichtigungstermin kurzerhand absage: Würde ich dort einziehen, müsste ich meine allezeit zutreffende Aussage namens "Ich bin der Gang" erweitern um "und jetzt auch neu: die Einflugschneise". Klar, hätte man ahnen können, habe ich aber nicht. Jetzt und für alle Zukunft weiß ich aber Bescheid.
Nummer zwei ist ganz und gar nicht so, wie ich mir meine zukünftige Wohnung vorstelle, trotzdem sehr schön. Leider müsste ich sämtliche vorhandenen mir wichtigen Möbel neu kaufen, da sie keinen Platz finden würden. Ich hänge aber irgendwie an ihnen (Jaja, ich weiß: Weltliche Besitztümer auf ein Minimum reduzieren, um frei zu sein. Und so. Mit dieser Phase bin ich aber schon ein paar Jahre durch). Also: Adé du große Dachterrasse, du asymmetrisches Wohnzimmer, du schiefe Hexenhausküche. Zu Wohnungen drei und vier schweige ich diplomatisch.

Decke im Barato Barato - Gotencafé ohne viele Goten, dafür aber mit okayer Gotenmusik, preiswerten Cocktails und einer Decke, die ich mir später am Abend, wenn all die Geburtstagscocktails und -shooters getrunken sein werden, gern auf mich selbst abgesenkt wünsche. Friedliches Einschlafen unterm Steppbett an Ort und Stelle, das wär´s noch.
Stattdessen auf ins K17, wo an diesem Abend ein schlimmer DJ dem Publikum schlimme Mixe tendentiell guter Lieder auf schlimme Art und Weise ohne erkennbaren Übergang hinrotzt. Zum Ausgleich werde ich gleich nach dem Eintreten, während dem ich eine zerbrochene Bierflasche umzirkeln muss, von irgendwoher mit einer brennenden Kippe beworfen. Halleluja. Die gar nicht so sehr überraschende Erkenntnis: Meine Laune kann nach wie vor in Quantengeschwindigkeit von sehr gut zu haltlos schlecht mutieren. Dafür aber ausnahmsweise vollkommene Übereinstimmung mit dem, mit dem ich sonst immer über Musik streite.
Mein Leben, ständig unter Hochspannung
Mein Handy, das Designteil, kennt "verliebt" nicht, nicht einmal im Zusammenhang mit Straßennamen. Kein Wunder. Es gibt Wortkombinationen, in denen es sie ganz bestimmt kennt, da bin ich mir sicher. Heute aber: Nur eine sinnlose Aneinanderreihung von deutbaren Zeichen ohne tieferen Sinn. Jetzt hab ich´s - mein Handy will mich etwas über´s Leben lehren.

Erkenntnisgewinngemeinschaft gegründet - Bios in einem Laden im Prenzlauer Berg hat wenig mit Betriebssystemen zu tun, schon gar nicht, wenn sie als Flasche neben einem dieser anorektischen neuen Macbooks steht. Ansonsten: Bios Lemongrass ist uneingeschränkt empfehlenswert, Red Apple geht so, Rooibosh geht gar nicht.
Überhaupt Prenzlauer Berg, wohnen will ich da ja nach wie vor nicht. Aber die Anzahl meiner 30-Sekunden-Verliebtheiten in diesem Stadtteil: enorm. Die Begleiterin und ich überlegen, uns einfach statt ins Café den ganzen Abend vor diesen einen Supermarkt zu setzen und Passanten anzusabbern. Am Ende siegt dann aber doch die Vernunft - so wie bei meiner Dreistundenverliebtheit in den garnichtBeuteschema-Indiejungen mit den wachen Augen und dem ansteckenden Lachen, dem ich am liebsten die zwei kleinen Schweißtropfen über der Oberlippe, ach, lassen wir das. Vernünftig sein, auch so ein Thema. Will ich jetzt öfter mal, habe ich beschlossen. Nicht immer wieder springen und drauf hoffen, dass ich schon aufgefangen werde.

Blödmann!Die Nächte in dieser Pension werden täglich kürzer, was an knarrenden Bodendielen neben und über mir sowie an elefantesk trampelnden Mitgästen (was tun die da?!) und der Eigenart der Hotelyogis liegt, morgens ab sieben lautstark zu rödeln, und dann um zehn, wenn ich aufstehen will, den gesamten Gang in gespenstische Stille fallen zu lassen.
Versöhnt werde ich nach der Besichtigung einer ekelhaften Wohnung mit einem Frühstück in dem Café, das Heimatpotential hat - nicht hip aber gemütlich, kein kuhler Kellner, sondern eine freundliche Type im bunt gemusterten Hemd.

Mein MP3-Player lebt mal wieder nach seiner eigenen Logik, Amy Winehouse kommt vor Skinny Puppy kommt vor The Whip, "Back in Black" vor "Smothered Hope" vor "(I wanna be) Trash" (ganz so ist es dann doch auch wieder nicht). Im Anschluss dann Cat Power, "The Greatest". Das war einmal, heute will ich nur noch ein bisschen Seelenfrieden, eine sowieso scheinbar unlösbare Aufgabe. Sein Lied landet ohne mein Dazutun auf seiner Nummer. Spooky.

Vor den Wirrungen auf dem Weg zur Uni Potsdam bin ich bereits vorgewarnt, leider nicht genügend, um mich ernsthafter mit der möglichen Problematik zu befassen, und so finde ich mich 20 Minuten vor dem vereinbarten Termin vor einem Sexshop wieder. Eigentlich hatte ich was anderes studieren wollen; leicht ratlos rufe ich also meine Gesprächspartnerin an und erfahre, dass Potsdam zwei Straßen dieses Namens besitzt und ich auf der falschen Straße stehe. Na gut, das rückt wenigstens mein universitäres Weltbild wieder zurecht, und glücklicherweise lassen sich meine Fragen auch telefonisch klären.
Der zweite Unitermin allerdings bringt es wieder durcheinander: Herr Professor Dr. Dr. höchstpersönlich macht in Abwesenheit der zuständigen Kollegin Studienberatung, beschafft Telefonnummern, nimmt mir Sorgen und verabschiedet sich nach einer Dreiviertelstunde mit "Wir sehen uns dann hoffentlich im Herbst." Das hoffe ich auch.

Zwinglistraße Überhaupt, Begegnungen. Manchmal muss man sich einfach Zwingli (blöder Wortwitz, führt zu viel Kichern): Viele gibt es davon, einige mit Bloggern, einige mit Freunden, andere mit Bekannten und solchen, die das oder anderes werden, vielleicht.
Von mir aus könnte die Woche ewig so weitergehen, eingesponnen in einen warmen Kokon aus Willkommen sein und gegenseitigem Interesse. Berlin, ich mag dich.
[Leben. All das.]
 
 
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