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26
Februar
Vermisst:
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Wer auch immer sie hat, ich will sie zurück. So-fort.
BOREDOM
Cavafy began to describe it, and gave it away halfway through. Boredom grows intimate; something like aging, or torture you learn how to do by yourself, being victim and jailer, observer, and lacking the will or the wit to try letting it slip. How do you live with it? Time when you stop to ease into it, let something else have the work to keep moving. Nothing to gain from it, nowhere to go with it you haven’t been. Hopeless to wait for relief in a nightclub or bar: boredom is portable, loves to go travelling, looking at snaps of Cologne or the Bund or the plage; turn around: home again. Guess who’s come with you, what has moved into your unfurnished head. Listless as essays left over for marking, boredom stands by, idly picking its nails. Ready? calls boredom, flopped in the sun: Lounging in plazas, yawning in classrooms, Coming, it calls to you, ready or not. Michael Sharkey bei lyrikline.de Von Dichter höchstpersönlich vortragen lassen.
25
Februar
Reset the Preset
Da ist sie wieder, die wilde Sehnsucht nach dem Weglaufen, dem Bruch mit dem was ich hier darstelle, besitze und woran mein Herz hängt.
Mein Kopf spielt hektisch meinen Neuanfang durch, in einer anderen Stadt, besser noch in einem anderen Land, ohne die allzu einlullenden Küchengeräte, Kleidungsstücke, Beziehungen, Freundschaften. Nur ich und der neue Lebensraum, und viel Zeit uns miteinander bekannt zu machen. Brücken abbrechen, alles hinter mir lassen. Reset monolog. Beim letzten mal erwischte sie mich während einer Zugfahrt, auf dem Weg zur Arbeit, es war ein sonniger Tag ohne Grund zur Klage. Der Gedanke, plötzlich da und genauso klar wie der Tag: Ich will weg. Von allem. Allein. Heute war vielleicht das Gespräch mit dem ausschließlich englisch sprechenden Kunden der Auslöser, das ich nicht zufriedenstellend führen konnte. Mir fiel wieder ein, dass ich vor ein paar Jahren auf bereits gepackten Koffern gesessen hatte, innerlich gesehen, alles geregelt für ein einjähriges Praktikum in London, und es abgesagt hatte, weil mir was dazwischen kam in Deutschland. Was, ja. Die Liebe. Ach, die... Glücklicherweise, oder auch unglücklicherweise, weiß ich genau, dass diese Sehnsucht sich ein paar Tage, vielleicht auch Wochen, halten wird, in denen ich grüble, sinniere, Fakten von rechts nach links schiebe, um dann in etwas zu verpuffen, in das ich meine überschüssige Energie stecken kann. Fortbildungen. Sport. Gänzlich neue Musikrichtungen. Briefmarken sammeln, Reiki. Wasweißich.
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