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10
November
Electrovillage
Sie waren dabei, als sich in den letzten zehn Jahren die elektronische Musik im Rheinland zu kultureller Bedeutsamkeit entwickelte: Markus Schulze, Philip Lethen, Oliver Sieber und die zehn Fotografen von Tape 10. Was Stockhausen, Kraftwerk, CAN, D.A.F., Der Plan, Jörg Burger, Mouse on Mars, Air Liquide, A-A-Musik u.a. akustisch und optisch zu bieten haben, präentiert das Dokumentationszentrum für Popkultur in einer Sonderschau im Museum für angewandte Kunst.

ELECTROVILLAGE - zeitgenössische Fotografie u. elektronische Musik
Ort: MAK, An der Rechtsschule 2, 50670 Köln
8.-16.11.2003, Di-So 10 bis 17 Uhr, Mi 10 bis 20 Uhr


Etwas widersprüchliche Aussagen zum Ende der Ausstellung
hier.

Und wieso eigentlich "in den letzten zehn Jahren"?

 
 
Es gibt so Tage. Und so Tage.
Heute war so ein Tag.
Seit bereits einigen Jahren bin ich wirklich stolz darauf, die mir früher zu Eigene Impulsivität beim Provozieren Anderer weitgehend abgelegt zu haben, ja wirklich. Das bin ich.
Aber an Tagen wie heute genieße ich es richtiggehend, mein Mundwerk gar nicht erst an die Leine zu legen sondern es ausführlicher als üblich spazieren zu führen und das Riesenarschloch von Büroleiter ein bisschen zu reizen. Und zwar so lange, bis er mit Schaum vorm Mund vor mir einen Rumpelstilzchentanz aufführt und der Hyperventilation nah ist.
Das entschädigt mich ungemein für die Monate, die einzig und allein deshalb reibungslos verlaufen sind, weil ich mich zurückgehalten habe, und auch für die kommenden Monate, die einzig und allein deshalb reibungslos verlaufen werden, weil ich mich zurückhalten werde.
Ab und zu mal, so gerade kurz bevor die fünfte Jahreszeit, die ich mit Schrecken erwarte, wieder losgeht, muss das sein.
Wenn ich mich recht entsinne, hab ich was von dem Schaum abbekommen - hoffentlich hat der nichts Ansteckendes.
Falls ich komisch werde in den nächsten Tagen, möchte ich darüber unterrichtet werden, wenns geht.

 
 
09
November
Crusty
vom Kiosk gegenüber hat keine Eier.
Also, Hühnereier (Nicht, dass mich das wundern würde).
Ich will für den Besuch backen. Der muss dann die Eier wohl selbst mitbringen, sonst gibts keine Waffeln.
Ich schreib einen Mist zusammen, das ist nicht feierlich.

In kurz: ich hab heut nix zu sagen. Echt nicht.

 
 
Sing while you may
Edward Ka-Spel ist hässlich wie die Nacht und sichtlich verlebt, selbst aus den ca 15 Metern Entfernung noch, die zwischen uns liegen. Nichtmals die Sonnenbrille ändert was daran - natürlich trägt _er_ sie, ich bin für soviel Coolness nicht cool genug.

Egal, ab Beginn des Konzerts hänge ich an seinen Lippen, selten hat mich ein Konzert, eine Stimme und die dazu gehörige Combo mehr gefesselt als heute. Ich weiß nicht, ob es am Kraut, das die Menschen um mich rauchen, liegt, oder wirklich an der Musik, aber ich bin paralysiert, die Stimmung ist magisch, fast spirituell. Ka-Spel singt, leidet, haucht, schreit ins Mikro, erzählt seine Geschichten.
Äußerlich eher unbewegt am Tisch lehnend, bin ich innerlich alles andere als unbewegt. Oh Pathos.
Eine Art kafkaeske Spoken-word-Performance wird gegen ihr Ende leider durch das Ende des Mikros vorzeitig abgebrochen, schade, da gibts keinen Einstieg mehr. Ich werde vorerst nicht erfahren, was dieses gallertartige Monster tun wird, nachdem es den Flieger verlassen haben wird.
Ansonsten, bis auf diesen einen Aufschrecker, bin ich für knapp anderthalb Stunden weit weg - Ansprechen verboten. Hinterher fällt mir auch der schräge Typ auf, der sich selbst mit Edding "Legendary Pink Dots" auf den Bademantel, den er trägt, geschrieben hat. Passend schräg, irgendwie.

Hören, wie das in echt klingt, kann man hier, unter downloads.

 
 
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