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17
Dezember
Finally we are no one.
Dann bin ich also zurück - heimgekehrt, wenn man so sagen will, nach knapp zweieinhalb Jahren der Abwesenheit, wie mir ein Blick auf den letzten Eintrag verrät. Kam mir gar nicht so lang vor.
Andererseits, es ist viel passiert in dieser Zeit, mir und mit mir, auch anderen natürlich, und so mag es als normal gelten, dass man denkt "Ach, ich hab doch aber gerade eben noch...". Überhaupt, das Denken an gerade eben. Zum Beispiel wenn man an Freunde in Abwesenheit denkt, die gerade eben noch da waren und jetzt für immer fort sind. Daran erkennt man dann die Dimensionen des gerade eben, denn manchmal ist gerade eben eben wirklich gerade eben, und manchmal vergehen, schwupps, besagte zweieinhalb Jahre, bis zum nächsten Gedanken daran. Wo war ich in diesen zweieinhalb Jahren? Fort, soviel ist sicher. Ich bin viel gereist, ich habe viele Menschen getroffen, ein paar (wieder-)gefunden, ein paar andere verloren, davon einen, dessen Stellenwert nahezu unbeschreiblich hoch ist, auf eine Art und Weise, die ich niemandem wünsche, niemals. Bezogen auf das Blogleben habe ich anderswo weiterexistiert, und der eine oder andere hat mich auch dorthin begleitet, wofür ich dankbar war und bin. Schließlich machen die Freunde das, was sich Leben nennt, lebenswert - ob nun im Netz oder in diesem anderswo, das sich gern Realität nennen lässt und für das ich momentan wenig mehr als ein halbherziges Grinsen übrig habe. Warum ich hierher zurückkehre? Ich bin mir selbst nicht sicher; möglicherweise, weil dies mein tatsächliches Heim im Netz ist und immer war. Möglicherweise auch, weil ich noch immer oder schon wieder müde bin. Möglicherweise ist die Motivation aber auch egal, solange ich mich nur irgendwann entscheiden kann, irgendwo zu bleiben. Nun denn.
ilse.bilse
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Welcome back. :)
Du musst dich nicht entscheiden, irgendwo zu bleiben, sondern alleine nur, überhaupt zu bleiben. Wo genau das ist, weiss man nie so genau. Morgen ist es hier okay, übermorgen da, und überübermorgen, ach, wer weiss schon, was der eigene Kopf und das eigene Herz in zwei, drei, vier Tagen wollen. Heimat ist da, wo man willkommen ist, heisst es in der Werbung, ob das so stimmt, kann ich nicht sagen, ich denke eher, Heimat ist da, wo man mit sich selbst am besten klarkommt und wo man sich mit sich selbst am wohlsten fühlt. Die Welt dreht sich und dreht sich und wirklich Bestand darin hat doch nur der, um den sie sich dreht. Und deshalb ist auch dieser der, der die Richtung angibt, wenn der Kreis sich als unrund erweist. Ich rede Quatsch, ich weiss. Welcome back. Das ist alles.
Meistens rede ich mir ein, ein neuer Bloganfang an anderer Stelle wäre sinnlos, da ich mich selbst ja immer mitnehmen müsste und sich daher unter dem Strich nichts änderte. Wahrscheinlich ist es aber nur meine Ausrede dafür, nicht genügend Fantasie und Risikobereitschaft zu besitzen, mich neu auszuprobieren.
Ach, das glaube ich gar nicht mal. Vielleicht ist es wirklich so wie ilsebilse es weiter oben beschreibt: Es gibt für alles seine Zeit - oder jedenfalls für fast alles.
Meine Wirrungen der jüngeren Zeit, die Sie ja tapfer durchgehalten haben, haben vor Allem mit unerwünschten Mitlesern zu tun, die nicht an dem, was ich schreibe, sondern ausschließlich über wen ich schreibe, interessiert waren.
Ich glaube ja nicht an Zufälle.
Aber zufällig hab ich eben mal hier nach langer Zeit mal wieder nach meinen Abos geguckt und denk, ich trau meinen Augen nicht. Die Frage nach der Motivation ist doch vor allem eine Frage, ob du kommunizieren möchtest, oder? Und das tust du jetzt schon. Ich freue mich gerade sehr!
hey. :)
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