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11
November
Berlin Alaaf!
Heute pünktlich um elf Uhr elf die fünfte Jahreszeit eingeläutet - mit Flasch Kölsch, Berliner Pfannkuchen und WDR-Fernsehen direkt vom Kölner Heumarkt. Erst noch fälschlich "Helau!" gerufen, schnell eingenordet worden und dann im Chor mit den anderen Exilanten "Alaaf!" geschmettert, wann immer es sich anbot.
Noch niemals zuvor fand ich den Kölner Karneval so wenig abstoßend wie dieses Jahr. Was ein bisschen Distanz alles ausrichten kann - da kann man sogar zur Männerbäckerei mitschunkeln. Man muss auch mal nachsichtig sich selbst gegenüber sein.
[Leben. All das.]

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sie merken schon:
alle schweigen etwas peinlich berührt.

aber seien sie ruhig nachsichtig. ich bin es auch.
 
Aber ehrlich. Keine Rheinländer hier, die mich ein bisschen verhätscheln und sagen, dass alles gut ist? ;)
Sie immerhin sind ein wahrer Freund.
 
Alles ist gut.

Und da muss einem nichts peinlich sein. Karneval, der schöne Alltag. So soll es sein.

Helau war sogar gut und richtig!
 
kennen sie nicht eigentlich auch den rumskedi-kater von nebenan?
;-)
 
Nein, kannte ich noch nicht. Sie meinen den Beckumer-Karneval (gerade bisschen im Web gestöbert)?
 
richtig. miau.
die metropole im münsterland.
dort heißt es "rumskedi - helau!".
der gebuckelte kater ist das wahrzeichen - und wahrscheinlich auch für den nächsten morgen zuständig (rollmöpse bereithalten!).

nix für mich, aber sehr eigenständig.
 
Im Rheinland dauert ja der Kater gerüchteweise von Aschermittwoch bis zum 11.11. des Folgejahres.
 
das wird unter anderem auch an dem liegen, was sie dort unter dem namen "bier" ausschenken. aber das hatten wir schon.
 
Deswegen trinken die das alle - um die Zeit bis zur nächsten Session zu überbrücken. Endlich ist das Geheimnis gelüftet.
 
home sweet home
Von wegen betretenes Schweigen. Einen Tag zu spät aber nicht weniger innig ein weiteres exiliertes ALAAF!
 
Und jetzt alle zusammen:
Echte Fründe ston zesamme,
ston zesamme su wie eine Jott un Pott.
Echte Fründe ston zesamme,
es och dih Jlück op Jöck un läuf dir fott.
 
Am 22. Februar dürfen Sie diesen Ihren Gelüsten dann auch draußen frönen: beim Berliner Karnevalszug. Gerüchteweise soll es dabei auch Kamelle geben. Und nicht nur olle.
 
Ich weiß nicht. Soweit geht meine neu erwachte Liebe zum Karneval dann doch wieder nicht. Einmal, im ersten Jahr, habe ich mir das in Köln angetan, prompt wurde ich von einer Flönz am Kopf getroffen. Schön war das nicht.
 
Was soll ich denn in Hamburg erst sagen. Die haben statt lustigen Hütchen nur Fragezeichen auf'm Kopf.
 
Seit ich in der mittelfränkischen Diaspora wohne, habe ich nur einen "Karnevalsumzug" gesehen. Der war so traurig, sowas braucht keiner. Leider habe ich dadurch in den letzten 17 Jahren nie wieder echten Straßenkarneval erlebt (und Fernsehen ist ja kein Ersatz).
 
@monolog: Also iiiiiiiiiirgendwie beruhigt mich das jetzt... (Nicht das mit der Flönz.)
 
Mich auch. (Das mit der Flönz würde allerdings einiges erklären ;))

@ giardino: Fahrense mal nach Kölle und gucken sich das elend an, bevorzugt am Rosenmontag. Da kann einem schonmal der Weltekel beschleichen.

@ kid: Fragezeichen auf dem Kopf muss man aber auch tragen können.
 
"...mit Flasch Kölsch"

Sie kenen auch keine Schmerzen, oder??? BÄÄHHHHH! Seit ich letzten Freitag mal wieder eine Nacht in Köln verbracht habe, brauche ich von dieser Brause erstmal wieder ein halbes Jahr Pause!
 
Na, ick do´ ooch!
Eigentlich trinke ich die aus Prinzip nicht. Manchmal muss man aber auch mit seinen Prinzipien brechen, um sich selbst treu zu bleiben (heute: Kalenderspruch Nr 187)
 
Es heißt war "never say never" aber trotzdem: NEVER! *g*
 
Was? Kölsch trinken? Ich lernte neulich auch weitaus leckereres Bier kennen. Das allerdings auch nicht in Berlin.
 
Nee, nicht Kölsch. Kölsch wird von mir toleriert, solange ich es nicht trinken muss. Allerdings verstehe ich deinen Themenwechsel zum Bier nicht.

Nachsicht gegenüber einem selbst ist vollkommen ok. Man sollte nichts zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selbst.

Ich meinte das Mitschunkeln :-)
 
Schunkeln. Och jo. Zum Kölner Karneval gehört es dazu. Wenn ich schon nicht mehr Gefahr laufe, irgendwie persönlich betroffen zu sein, kann ich auch gut mal schunkeln.
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