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23
August
Der Tag.
Schlafdefizite ausgleichen geht nur, bis die Feliden beschließen, es sei jetzt aber mal wirklich genug geschlafen. Oder das Telefon klingelt. Oder der Postmann. Oder alles zusammen. Dann fängt so ein Tag schlechtestmöglich an.

Die Oma ist wieder daheim, nach Krankenhaus, diversen Brüchen, und Reha. Man kann nichts für sie tun, weil sie dement ist und sich nichts merken kann. Das Gestell, das die Brüche im Arm stützte, wurde entfernt, aber der Knochen ist nicht stabil. Ich frage die Mutter am Telefon, wie es läuft mit der Oma, sie erwidert "Ach, laufen kann sie wieder ganz gut" und ich muss lachen, über diese meine üblicherweise so vollkommen humorlose Mutter. Nicht, dass dies der beste Witz wäre, den ich je gehört hätte. Aber.

Sieben Stunden rumgefahren; fünf Stunden Baumarkt, zwei Stunden IKEA. Irgendwas in meinen Genen ist grundfalsch gelaufen, aber ich fühle mich wohler in Baumärkten als in Einrichtungshäusern.

Im einen Moment darüber zu referieren, dass ab einem bestimmten Alter es einem jeden Menschen gut zu Gesichte steht, nicht mehr komplett aus dem IKEA-Sortiment eingerichtet zu sein, um im nächsten zu erzählen, dass das eigene Sofa aus einem Versandhauskatalog stammt, ist keine gute Strategie - im Sinne von "gut geeignet, die eigentliche Aussage zu transportieren".

Ja, Panik sollte man im Auge behalten. Ich tu´s nach dem heutigen Konzert bestimmt. Wenn es doch nur nicht so unerträglich warm gewesen wäre.

Von der Aussage "In manchen Kulturkreisen gälte das, was du da vorhast, tatsächlich als unhöflich" zum Dauergrinsen gezwungen worden.

Höhepunkt des Tages: Tanzen zu Pro Patria. Auf einer öffentlichen Tanzfläche, nicht im eigenen Wohnzimmer. Streichen Sie das bitte, ich ersetze durch: Eine Freundin unaufwändig etwas glücklicher machen.

5:55: Summenzeichen gesetzt, einer der besseren geworden.
Jetzt aber mal wieder zu schlafen versuchen.
[Leben. All das.]

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Ach, Schlaf ist für die Aristokratie.

Unfreiwillige Komik ist die beste. Ich als Nichtkomiker weiß das.

Ihre Argumentationsstrategien werde ich mir demnächst besser ansehen. Vielleicht ergibt sich die mal die Gelegenheit, ein Geschoss zum Bumerang umzuformen.

Und Kryptik zählt nicht., auch wenn es ein Dauergrinsen erzeugt.

Ich gehe mal zur Panik über. Schlafen Sie gut.
 
Dann ist es ja genau richtig für mich.
(Zumindest fürnehme Blässe habe ich als Beweis anzubieten).

Ich glaube, die war schon beabsichtigt. Meine Mutter wird seltsam auf ihre alten Tage. Man könnte meinen, sie wird menschlicher.

Träumen Sie weiter.

Glauben Sie mir, die Bemerkung der Freundin ist spektakulärer als deren Grundlage.

Danke. Und?
 
Blässe zählt nicht, die habe ich auch des Öfteren. (Nur von blauem Blut im Stammbaum kann bei mir keine Rede sein. Geht Pampelmusenrosa als edelmännisch durch?)

Die Panik verführt zum Zappeln. Die haben heute hier gespielt, aber ich komme immer zu spät. Es ist die Stadt der Menschenfresser, Wien, du bist ein Taschenmesser. Sind die live so gut wie ihre Texte?
 
Pampelmusenrosa? Ich fürchte, nein. Sind aber possierliche und leckere Früchte. Vielleicht tröstet Sie das ein wenig. Ich hingegen bin untröstlich.

Live sind sie noch besser, weil ungezügelter. Sie haben sie verpasst, ich fass es nicht. Wofür mach ich das hier denn?! Schon gut, ein Schechz ;)
 
Sie fürchten? Sie lügen, ohne rot zu werden.

Echte Distinguiertheit braucht keinen Titel. Obwohl, heute kann man so was kaufen. Ich zähle mal mein Kleingeld.
 
Hab ich neulich auch gemacht, reichte nicht. War aber nicht für einen Titel, sondern für Bier. Tragisch.

Ob ich beim Lügen rot werde, können Sie überhaupt nicht beurteilen. Falls doch, fange ich an, mich ernsthaft vor Ihnen zu fürchten.
 
Das ist in der Tat tragisch. Davor fürchte ich mich an den Wochenenden auch.

Sie wissen doch, mein magischer Strahlentransformator. Ist aber immer noch sehr grobpixelig. Die IT arbeitet einfach zu schlampig.
 
Heut gab´s Freibier und Freies Buffett, da kann man schonmal Vergangenes vergessen. Gute Musik dazu. Ich möchte nicht pauschal behaupten, das Berliner Publikum sei unhöflich, aber das heute war es schon. Es gab guten Ambient, der durch überwiegend lautes Gelabere empfindlich gestört wurde.

Dann fürchte ich mich, solange bis die besser arbeitet, einfach nur ein bisschen. So zur Gewöhnung, quasi.
 
Das gemeine Berliner Publikum ist zum Fürchten. Vonna Maria bis inne Waldbühne - was auch nur ansatzweise nicht gefällt, wird mit Nichtachtung, oder im schlimmeren Falle, mit Becherwerfen bestraft, gnadenlos.
 
Dann hat der gute M. gestern wohl noch Glück gehabt.

(Die Berliner sind dann wohl die Städte-Devotees ;))
 
Aah, das D-Wort. ;)
 
D-oof? ;)
 
Hmm ... Panik ist nicht so mein Ding, Charlotte ist dagegen nett. Aber wenn dir beides gefällt, müßtest du doch eigentlich auch Westernhagen mögen! *g*

Du könntest deine Vorliebe für Baumärkte auf deine kreative Ader schieben. Der wesentliche Unterschied dürfte die geistige Transformation des Baumaterials in die endgültige Form sein, schrauben darfst du ja in beiden Fällen. Wie war doch gleich der Werbespruch der Skandinavier: "Schraubst du noch oder lebst du schon"? Oder so ähnlich zumindest.
 
Die Kombination versteh ich zwar nicht, aber Westernhagen hatte immerhin schon seine Zeit.

Mein kreative Ader? *hüstel*
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