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11
August
Thesen! Thesen! Thesen!
Es gebe vier Themen, die alle Menschen verbänden.

Die existentielle Einsamkeit.
Die Tatsache, dass die eigene Macht begrenzt ist.
Die eigene Sterblichkeit.
Die Suche nach dem Sinn im Leben.

Jeden Mensch solle eines dieser Themen ganz besonders ansprechen.
[Leben. All das.]

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eine existentielle tatsache ist, daß die einsamkeit im sterben alle sinnsuche des leben begrenzt, besser beendet.
ich finde nicht daß es "gäbe" und "verbände" heissen sollte; das ist uns alle vereinend.
worüber wir nachdenken könnten, ist wieviel an zeit wir dem geben und inwieweit wir diese tatsachen in unser augenblickliches sein integrieren; anstatt das zu ignorieren.
mache ich mir ernstlich gedanken über diese 4 "stränge", lerne ich mehr sie zu akzeptieren; ich bewege mich und müsste nicht im angesicht des todes/unvermittelter einsamkeit/hilflosigkeit anderem leid gegenüber/ all denken nachholen.
wenn überhaupt, wenn das überhaupt nachholbar ist.....
ich denke gern mit fühlen, verbunden um eins zu werden, wenigstens mit mir, und um nachzuvollziehen was die anderen menschen ausmacht.
 
Ich denke ja vielmehr darüber nach, was mein Punkt (das ist einfach) bzw. der mir naher anderer Menschen ist. Und warum.
Ansonsten: Gut gebrüllt, Löwin :)
 
ja.
wie sehr sehne ich mich nach einsamkeit die ich viel zu selten bekomme.
wie gut, dass meine macht ihre grenzen hat.
wenn ich sterbe, dann will ich sagen ich habe gelebt.
das leben macht sinn.
 
wie gut, dass meine macht ihre grenzen hat.

;-)
 
Ach, Herr Papp. Geben Sie mir was ab von diesem ekelhaften Optimismus?
 
Alle vier Themen sind eng miteinander verzahnt. So lassen sie sich zu einer Big Bang-Frage zusammenfassen. Wenn man diese für sich zu beantworten weiß, befindet man sich entweder im aftermath eines Big Bang im eigenen Kopf oder hat den Weg zur Erleuchtung gefunden. (Dieses Gefühl zwischen Big Bang und Erleuchtung trage ich des Öfteren mit mir spazieren. Heißt wohl, ich bin auf dem richtigen Weg.)
 
Wo ich gerade schon beim Schnorren bin, von diesem Ihrem Selbstbewusstsein hätte ich auch gern was ab.

Ihre Gutartigkeit könnense aber ganz für sich behalten.
 
Was sind Sie heute böse.
 
gutartigkeit hat ganz besondere reize, danke patois.
 
Gern geschehen, wofür auch immer.

(Meine erste gute Tat heute.)
 
Natürlich bin ich böse. Mein normaler Username in all diesen schönen, bunten Communities ist Evil Moni, und mein erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Menschen anzufeinden. Das monolog führe ich nur zur Tarnung.
 
hehe, ich beginne sie aufrichtig zu hassen, nach diesem statement ;o)
 
Na endlich ;)
 
Welche schönen und bunten Communities?

Evil Moni, hört sich an wie der Name einer neuen Gothic-B.puppe. (So was in der Art sah ich neulich in einer Spielzeugabteilung.)
 
Na, Myspace, Twitter, sämtliche Blogcommunities und Foren. Ich treib ja überall mein Unwesen, da ich geradezu kommunikationssüchtig bin.

Gothic-Babries inner Spielzeugabteilung? Wohl bei Novum geschnuppert, wa?

Mal kurz checken, ob ich die erforderlichen Idealmaße fürs Barbietum mitbringe. Das ging schnell: Nein.
Andererseits, wenn ich so manche Gothic-Lady in Latex betrachte, die Szene scheint andere Idealmaße zu habe als die allgemein anerkannten.
 
Myspace, Twitter - Ach Sie sind das also. mono-troll.

Was ist Novum? Nee, eher ein Drogeriemarkt.

Szene *schüttel*, welch böses Wort.
 
Genau, voll toll mono-troll. Quasi.

Novum - ein so genannter Erotik Fachmarkt. In einem Drogeriemarkt wird´s doch nicht ernsthaft Gothic Barbies zu kaufen geben? Die arme Mütter!

Wie würden Sie das Gebilde nennen, wenn nicht Szene? (Nicht, dass ich Sie berichtigen wollen würde, aber mir schwebt keine Alternative vor).
 
Sie sind wirklich evil. Aber nein, ich rede von der Spielzeugabteilung einer bekannten Drogeriemarktkette, in der ich unlängst Gothic-Puppen für Kinder gesehen habe; Latexkleidchen, Lilalaunehaare und so. Fehlten nur noch 8-Loch-Stiefel. Könnte glatt als role model durchgehen, für die dasböseWortsageichnich.
 
"Muttiii, wenn ich groß bin, will ich Goth werden!"
Aber nur Achtloch? Lächerlich! Mindestens 14 müssens schon sein. Und es muss weh tun beim Einlaufen (waaah).
 
Ich mag meine alten 3-Loch-Halbschuh. Schick wie am ersten Tag. Bisschen verschrammt, aber mit Persönlichkeit.
 
Ich mochte meine auch. Sie wanderten aber bei meinem letzten Köln-Aufenthalt in die ewigen Laufgründe, da sie nicht nur charakteristisch schön verschrammt, sondern ebenfalls charakteristisch-monologisch schiefgelaufen waren.
Und so kam ich an neue 14-Loch. Außerdem, sind Sie´n Mädchen? 8-Loch geht da nicht, das sieht albern aus.
 
Everybody has to have a female side.

Aber wieso? Halbe Docs sind so was von bequem. Mit Stiefeln kann ich wiederum nicht, allein für die Schnürerei bin ich zu faul. Okay, weil ich ein Mädchen bin.
 
Ich meinte doch nur, wenn man ein Mädchen ist, sehen 8-Loch doof aus.

Bei Ihnen sind die bestimmt, ojojoj. Ich mag gar nicht dran denken.
 
Wieso eigentlich nur eines dieser Themen?
Bei mir verkürzt sich das alles manchmal auf den Impuls, mich in der Mitte eines Raumes zusammenzurollen, die Welt mit großen Augen anzusehen und zu fragen "warum?".
 
Alle sprechen alle an, sagt man. Aber einer von ihnen soll der jeweilige, größte Knackpunkt sein.

Die Frage, die ist gut.
 
Darf ich die vier Thesen durchnummerieren? Egal, ich tue es einfach.

1. Definiere "existentielle Einsamkeit", die mit dem durchaus angenehmen, zeitweisem und selbstgewähltem Alleinsein vermutlich wenig zu tun hat.

2. Ein aus meiner Sicht positiver Aspekt des Seins (solange diese aus meiner Sicht positive Einschränkung für alle Menschen gilt).

3. Ich habe mal geschrieben, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens sich dadurch beantworten läßt, in dem man über den Sinn des Todes nachdenkt. Das Wissen über die Sterblichkeit ist aus meiner Sicht eine Hilfe, die begrenzte Zeit auf dieser Kugel bewusster zu nutzen.

4. Solange man während der Suche auch noch lebt, ist die Suche durchaus angenehm. Gewissermassen sind die ersten drei Themen aus meiner Sicht auch nur Randbedingungen für 4.
 
Ad eins: Die Tatsache, dass jedes Individuum in letzter Konsequenz allein ist, ein Solitär.

Ad zwei: Macht bezog sich, wenn ich mich recht entsinne, auf die eigenen Einflussmöglichkeiten, bezogen auf das eigene Leben, nicht auf mögliche Allmachtsphantasien.

Ad drei: Für mich ist das Wissen über die eigene Sterblichkeit Trost. Irgendwann wird es vorbei sein, ohne dass ich aktiv etwas dazu tun muss.

Ad vier: Ich find ihn nicht.
 
 
Ich würde gern allen vier Punkten widersprechen, habe jetzt gerade aber keine Zeit. Später dann.
 
1. Ein Kompromiss kann dazu führen, dass man sich da trifft, wo man eigentlich nie hinwollte, aber dadurch einen Schritt aufeinander zugeht, sich somit einander annähert. Die Frage ist: Ist einem die Annäherung ansich die Aufgabe des ganz eigenen Standpunktes wert.

2. Menschen sollten ihre eigenen, abgetrennten Bereiche besitzen und sich, ohne sich entschuldigen oder schlecht fühlen zu müssen, zurückziehen dürfen. Der Wunsch, auch mal für sich allein zu sein, sollte akzeptiert werden, ohne die eigene Bedeutung für den sich Zurückziehenden in Frage zu stellen.
Grundsätzlich sehe ich aber Menschen als bedürftig an - im Sinne von Gesellschaft, Fürsorge, Schutz. Bis zu einer gewissen Grenze (die weiter oben Punkt eins darstellt), bzw. es ist ja noch anders. Man ist allein. Ob man will oder nicht, aber eben nur in letzter Konsequenz.

3. Inkonsequenz und Wankelmut im Kleinen machen das Leben spannend - dauerhalte Geradlinigkeit führt zu extremer Langeweile. Im Großen allerdings, da muss ich Ihnen zustimmen.

4. Da widersprechen Sie sich ja irgendwie selbst schon, dazu muss ich nichts mehr sagen ;)
 
Kann gerade auch nicht, aber Sie bekommen Rückmeldung von meiner Erleuchtung.
 
1. Annäherung, Schritte aufeinander zugehen - ts. Ich will mehr Egoismus.

2.1 Eigener abgetrennter Bereich: Ich wünschte mir einen eigenen Kontinent...

Ich kenne jemanden, der mal einen kannte, der grundsätzlich niemanden in seine Hütte ließ. Er bat dafür um Entschuldigung, aber er betrachte seine Wohnung als seine Burg, als sein intimster Bereich und er ertrage es einfach nicht, jemanden darin zu sehen. (Hat auch nur entfernt mit dem Thema zu tun, aber ich fand es sehr interessant, von dieser Person zu hören. Wenn es mir auch etwas schwierig und zu definitiv erscheint. Einen Freund möchte ich dann doch schon mal in meine Hütte lassen. Aber eben eigen und interessant.)

2.2 Bedürftig - Tiere, Kinder, alte Menschen. Aber sonst?

3. Stimme ich zu. - Sympathisch.

Etwaige Vorwürfe Ihrerseits wegen Gutartigkeit sind ab sofort nicht mehr statthaft.
 
1. Hätte ich auch gern, hab ich aber nicht. Wenn Sie welchen finden, der brauchbar ist, teilen Sie ihn vielleicht mit mir?

2.1 Stelle ich mir langweilig vor. Nicht, dass ich ständig Menschen um mich bräuchte, aber meine Bezugspersonen möchte ich schon greifbar haben.

2.2 Ich und du, Müllers Kuh. Menschen allgemein. Kommen Sie, auch Sie sind bedürftig, erzählen Sie doch nix.

Gutmensch, Gutmensch! (Und was wollen Sie jetzt tun? ;))
 
1. In diesem einen Falle schließt der Egoismus die Gutartigkeit aus, schätze ich. Aber ich werde drüber schlafen.

2.1 Ach, die lasse ich mir einfliegen. Und wenn die Parties zu viel werden, kriegen sie eine Jolle mit Verpflegung für eine Woche.

2.2 Ich bin niemals bedürftig. (Okay, vielleicht in Ausnahmesituationen.)
 
AdAd 1: vermutlich richtig, von mir aber nicht gefühlt und darum wahrscheinlich mir nicht so präsent.

AdAd 2: ach richtig, die "Macht-Diskussion" hatten wir schon mal *g* Klar, das stimmt schon. Ich hadere zwar auch ab und zu mit den Auswirkungen, da ich das Grundsätzliche aber nicht ändern kann, nehme ich es einfach hin.

AdAd 3: ich wünsche dir, dass der Tag kommt, an dem du deiner Aussage widersprechen kannt :-)

AdAd 4: ich wollte nicht behaupten, dass ich ihn gefunden habe. Ich glaube es ist einfach wichtig, regelmäßig über sein Leben und seine Wünsche nachzudenken und diese mit dem Ist abzugleichen.
 
Meph:
Adadad 3: Ach, ich weiß nicht. Danke trotzdem.
Adadad 4: Stimmt.

Patois:
1: Und, Ei schon gelegt?

2.1: Ihre Freunde müssen sehr duldsam sein.

2.2: z.B.? (Jetzt bin ich neugierig).
 
1. Ich lege keine Eier. Bin ich wohl ein Huhn?

(Ich möchte jedoch an dieser Stelle erwähnen, dass ich ich der weltbeste Tierstimmenimitator bin.)

2.2 Betriebsgeheimnis.
 
1. Ich las gerade ein Buch über einen großartigen Tierstimmenimitatoren. Leider war es, trotz Widmung und Lieblingsautortum, lahm. was das über Sie sagt? Nichts. Nicht einmal, ob Sie nicht vielleicht doch ein Huhn sind.

2.2 Ach kommen Sie schon. Wir sind hier unter uns.
 
Vielleicht ein lahmes, nicht Eier legendes Huhn. Putzige Tierchen.
 
Putzig. Stimmt, das liegt an dieser Frisur. Aber davon hatten wir es ja schonmal.

(He, Sie haben editiert. Ich hab´s genau gesehen. Schreiben Sie sofort wieder hin, was da stand, damit ich meine so schön passende Antwort auch hinschreiben kann.)
 
edit:

2.2 Ach kommen Sie schon. Wir sind hier unter uns.

Crowded house.

Guerilla is gut.
 
Jetzt hab ich sie vergessen (Man kann ja nicht ernsthaft damit rechnen, dass Sie tun, was man verlangt. Funktioniert das öfter?)
Überlaufen ists hier aber nun wirklich nicht. Dafür gibt´s hier zu wenig Glamour, zu wenig Sex, zu wenig Wichtig.

Was erlaube?! ;) Lied ist toll, aber. Jeder sollte zwangsverpflichtet werden, Xiu Xiu zu hören
 
so wie ich, und war sofort angefixt - Xiu-Xiu.... !
 
Guerilla = Partisan; so partisanenhaft, wie Sie die Rücknahme vom Editing gefordert haben.

Schu Schu? You say I am loca...
 
@ lac: Ach ja, der Videonachmittag :)

@ patois: Klar bin ich Widerstandskämpfer. Resistance is futile, wusste doch unter anderem auch Herr Leeb schon sehr genau.
(Ich entschuldige mich aber aufrichtig, auch im Namen meiner Eltern, dann vergessen zu haben, was ich eigentlich antworten wollte. Hatte bestimmt was mit dieser ollen Kamelle von Crowded House zu tun, die Sie sicher auch kennen.)

Ich würde es niemals wagen, Sie als loca zu bezeichnen. Aber schön, Sie scheinen die Band inkl. rechter Aussprache zu kennen, also muss man Sie zumindest dazu nicht zwingen.
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