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09
Februar
Schöner scheitern.
Etwas, das auf der Zunge brennt, nicht aussprechen, weil man weiß, das Gegenüber will es nicht hören. Weil man weiß, man selbst will es auch nicht hören, denn es laut auszusprechen macht es erst real, jedenfalls redet man es sich so ein.
Und doch, es brennt. Wie dieses verdammte Licht, das man zu vermeiden gesucht hat, all die Jahre.
Scheitern als Chance.
Zwei, die es nicht hören wollen, aber sollten. Was für eine große Aufgabe. Kein Sicherheitsnetz, aber die Verlockung, dass sich etwas bewegen könnte (was vielleicht das Fehlen des Netzes aufwiegt?). Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Ich denke darüber nach, ob nicht zu befürchten ist, dass man, sobald man einmal mit diesen Dingen anfängt, das Maß für Angemessenheiten verliert. Ein bisschen so wie der Kollege, der frisch aus der Psycho-Kur einen anderen Kollegen sich bei einem epileptischen Anfall auf dem Boden krümmen sah und hinterher einem noch anderen Kollegen erzählte, wie schlimm es für ihn gewesen sei, den Kollegen da so auf dem Boden zu sehen. Der war therapiert worden, mehr auf sich selbst zu achten statt immer nur auf andere. Fatal, sowas.
Ich will es nicht hören [...]
Ach, Hase. Und dabei hatte ich mir fest vorgenommen, es dir endlich bald zu sagen. Quasi ins Ohr zu hauchen.
Den Termin haste ja - zur mentalen Vorbereitung, und damit du mir nicht aus den Latschen kippst :)
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