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... neuere Stories
09
Oktober
Nehmt. das. hier.
Bahnhof, abends.
Ich bin mir nicht sicher, ob nicht doch irgendwo da draußen ein bislang nicht näher erforschtes Naturgesetz existiert, das in etwa Folgendes besagt: Männer müssen einfach glauben, dass sich allein an Bahnhöfen anzutreffende Frauen auf der dringenden Suche nach zwischenmenschlichen Kontakten befinden.
Wie sonst lassen sich die drei meistgehörten Bahnhof-Standardsprüche erklären? -> Kuck doch mal freundlicher, dann siehst du gleich viel süßer aus! (Bäääh, will weder süß aussehen noch freundlicher gucken) -> Du hast nicht zufällig Lust und Zeit, einen Kaffee mit mir zu trinken? (Weder, noch.) -> I want to make friends with you. Can I? (No way, mate.) Angesichts meines wirklich überaus durchschnittlichen Äußeren (man soll ja ehrlich zu sich selbst sein) frage ich mich: was muss ich tun, um diesen blöden Anmachen aus der Reihe der Freakshow zu entgehen? Was muss ich tun, um nach Außen glaubhaft zu verkörpern, dass ich tatsächlich nur das Eintreffen eines Zuges mit einer Person erwarte, um diese dann freundlich anzugucken, mit ihr Kaffee zu trinken oder sonstwas zu tun?! Unglaublich häßlich werden? Oder eher unglaublich schön? Bin ratlos.
08
Oktober
Grenzdebile Straßennamen
wie Genügsamkeitstr., Harmoniestraße oder Erholungstraße gibts wirklich.
Wenn ich drüber nachdenke, glaube ich, ich müsste den ganzen Tag kotzen, wohnte ich auf der Harmoniestraße. Falls den kreativen Namensgebern mal neue, tolle Straßennamen fehlen sollten, kann ich aushelfen. Wir wäre es z.B., frei nach den [mehreren] Todsünden, mit Völlereistraße oder Wollustallee? Am besten gefällt mir ja allerdings das Motiv des Zorns , gefunden hierTrägheit ist aber auch nicht schlecht. Ich bin kein guter Mensch. Glaube ich.
Ich mag Harry Potter nicht.
Das wollte ich nur mal in fetter Überschrift geschrieben sehen. Weitermachen :o)
Schon verloren hat
wer mich morgens um Punkt acht Uhr vor dem ersten Kaffee anruft, mir ins Ohr trötet "Junge Frau, nun hörense mir mal gut zu, jadajadablablabla" und meint, er habe auch nur den Hauch einer Chance, dass ich mehr als das unbedingt Nötigste für ihn tue.
Wirklich nicht - ich bin auch nur ein Mensch. Um diese Uhrzeit zumindest. Später mutiere ich zur Ichkannallesertragen-Dienstleistungsmaschine. Aber noch nicht um Acht. Verstanden?!
Meine Frau Mutter ruft mich im Büro an und berichtet, dass sie demnächst aller Voraussicht nach meine Oma entmündigen lassen will.
Ich merke, diesmal geht es ihr nicht um eine Aufzählung meiner Unzulänglichkeiten, beende also das Telefonat nicht umgehend sondern spitze die Ohren. Scheinbar hat es mal wieder den hinlänglich bekannten und oft genug zelebrierten Kampf um Omas Ordnung, ihre Riesentageszeitungsstapel, ihre Einstellung zum hygienischen Mindeststandard der Wohnung und das Geld, das sie ständig zu verlegen vorgibt, gegeben. Diesmal wieder mit der zum Schreien komischen Situation: Mutter und Oma zerren auf beiden Seiten an einem Stapel Zeitungen, keifen sich dabei an, keiner gibt nach und lässt seine Seite des Stapels los. Mutter und Tante sind also hingefahren, haben ein letztes Mal alles in Ordnung gebracht, den Kühlschrank von lebenden Kulturen mit Haarwuchs und Stimmbildung befreit und hoffen nun, dass Oma angesichts dessen, was ihr sonst droht, kapitulieren und Ordnung halten wird. Da ich sicher bin, dass sie genau das nicht tun wird, kann Frau Mutter sich ja gleich schonmal kundig machen, welche Formulare für diese Entmündigung ausgefüllt werden müssen. Und wenn sie gerade dabei ist, kann sie sich selbst doch gleich auch mit eintragen. Außerdem 90% der Menschheit. Wäre keine schlechte Idee. Wenn ich mein Geschreibsel lese, fallen mir zwei Punkte auf: 1) der Leser, der meine Familie nicht kennt, muss den Eindruck gewinnen, sie sei ziemlich asozial (ist sie nicht, nur bekloppt) 2) gibt es Möglichkeiten, die genetische Vererbungskette zu durchtrennen? Irgendwie?
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